Begleitprogramm

geburtskultur. vom gebären und geboren werden
birthculture. giving birth and being born

20 Jahre Frauenmuseum Hittisau Jubiläumsausstellung
20 Years Frauenmuseum hittisau Anniversary Exhibition

Informationen zur Ausstellung

Begleitprogramm zur Ausstellung

Während der gesamten Dauer begleitet ein vielfältiges Rahmenprogramm die Jubiläumsausstellung des Frauenmuseum Hittisau. Die Veranstaltungen finden zum Teil landesweit statt. Zahlreiche Kooperationspartner*innen „schenken“ damit dem Frauenmuseum zum Geburtstag eigene Veranstaltungen, in denen sie die Themen rundum Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre aufgreifen.

Das Begleitprogramm wird außerdem ermöglicht durch die die Sophie von Liechtenstein Stiftung und die GERDA TECHOW GEMEINÜTZIGE STIFTUNG, VADUZ.

Aufgrund von Covid-19 wird das Programm jeweils kurzfristig veröffentlicht. Wir bitten Sie, sich regelmäßig an dieser Stelle zu erkundigen.


Aktuelle Termine

April 2021:

Do 15. April: ONLINE, 19:30 Uhr, Vortrag mit Thomas Harms (Körper- und Eltern-Baby-Therapeut, Bremen):
Das Drama der perfekten Eltern oder: Warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen“.
Unkostenbeitrag: € 10.-; Anmeldung unter: www.frauenmuseum.at 

Do 29. April: 19- 20:30 Uhr, Online-Erzählcafé zum Thema „Gebären in Zeiten von Corona
In Kooperation mit der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“
Anmeldung unter: info@geburtskultur.com


Details Termine


Do 15. April:
ONLINE, 19:30 Uhr, Vortrag mit Thomas Harms (Körper- und Eltern-Baby-Therapeut, Bremen): „Das Drama der perfekten Eltern oder: Warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen“.

Im Rahmenprogramm zur aktuellen Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ bringen Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z und der Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie VLP mit freundlicher Unterstützung des IFS den bekannten Eltern-Baby-Therapeuten Thomas Harms aus Bremen bereits zum zweiten Mal nach Vorarlberg. Am Donnerstag, 15. April 2021 um 19.30 Uhr wird er über „Das Drama der perfekten Eltern“ sprechen und ausführen, warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen. Die Veranstaltung findet aufgrund der gegebenen Pandemie-Situation online statt.

Narzissmus und Elternschaft

Die ständige Frage, ob wir als Eltern gut genug sind sowie die elterlichen Leistungserwartungen „haben das Zeug, für unsere Kinder zu einer Belastung zu werden,“ sagt Thomas Harms. Was passiert, wenn sich die idealisierten Vorstellungen von unseren Kindern und ihren Fähigkeiten nicht erfüllen? Was kann getan werden, damit die Enttäuschungen sich nicht in ablehnende und kalte Gefühle dem Kind gegenüber verwandeln? Der erfahrene Psychologe und Körperpsychotherapeut beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit den Folgen von elterlichem Narzissmus für die frühe Eltern – Kind – Beziehung. In seinem Vortrag wird er zeigen, woran wir die offenen und versteckten Formen elterlicher Egozentrik erkennen können und wie Eltern durch eine liebevolle Zuwendung zum eigenen Körper eine annehmende und liebevolle Beziehung zu ihren Kindern unterstützen können.

Bekannter Ausbildner

Thomas Harms ist Diplompsychologe und Leiter des Zentrums für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie in Bremen. Er arbeitet in den Bereichen der Frühprävention, Krisenintervention und bindungsbasierten Körperpsychotherapie mit Eltern, Säuglingen und (Klein-)Kindern und ist im ganzen deutschsprachigen Raum als therapeutischer Ausbildner tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. „Keine Angst vor Babytränen“ und „Emotionelle Erste Hilfe“ über die von ihm entwickelte eigene Eltern-Baby-Therapie.

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Thomas Harms: „Eltern-Baby-Therapeut“


Publikumsgespräch
Im Anschluss an den Vortrag findet ein von Michael Kögler (VLP) moderiertes Publikumsgespräch mit Thomas Harms statt.

Anmeldungen unter https://www.frauenmuseum.at/programm/drama-der-perfekten-eltern
Unkostenbeitrag: € 10.-

Weitere Informationen zur Arbeit von Thomas Harms unter  www.thomasharms.org


Do 29. April: 19- 20:30 Uhr, Online-Erzählcafé zum Thema „Gebären in Zeiten von Corona
In Kooperation mit der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“
Anmeldung unter: info@geburtskultur.com

Auch in der Geburtshilfe gelten angesichts der aktuellen Pandemie-Situation seit einem Jahr Kontaktbeschränkungen zum Schutz vor Ansteckung. Kurse zur Geburtsvorbereitung fallen aus. Ein Austausch unter Müttern findet kaum statt. Dadurch bleiben viele Fragen offen und Eltern sind verunsichert.

UNSER ANGEBOT: 

Online-Erzählcafés helfen, die Herausforderungen einer Geburt während der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Wir bieten deshalb Schwangeren und Eltern zur Stärkung ein kostenloses Online-Erzählcafé an. Bei regem Zulauf wird dieses Angebot wiederholt.

Leitung: Birke Baumann, Kulturwissenschaftlerin, Dramaturgin und Mutter von Elisa (6 Monate) moderiert dieses Erählcafé.

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Foto © Katharina Rohner unter Verwendung des Logos der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“

Weiterführende Informationen: https://erzaehlcafe.net


Vergangene Veranstaltungen