Begleitprogramm

geburtskultur. vom gebären und geboren werden
birthculture. giving birth and being born

20 Jahre Frauenmuseum Hittisau Jubiläumsausstellung
20 Years Frauenmuseum hittisau Anniversary Exhibition

Informationen zur Ausstellung

Begleitprogramm zur Ausstellung

Während der gesamten Dauer begleitet ein vielfältiges Rahmenprogramm die Jubiläumsausstellung des Frauenmuseum Hittisau. Die Veranstaltungen finden zum Teil landesweit statt. Zahlreiche Kooperationspartner*innen „schenken“ damit dem Frauenmuseum zum Geburtstag eigene Veranstaltungen, in denen sie die Themen rundum Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre aufgreifen.

Das Begleitprogramm wird außerdem ermöglicht durch die die Sophie von Liechtenstein Stiftung und die GERDA TECHOW GEMEINÜTZIGE STIFTUNG, VADUZ.

Aufgrund von Covid-19 wird das Programm jeweils kurzfristig veröffentlicht. Wir bitten Sie, sich regelmäßig an dieser Stelle zu erkundigen.


Aktuelle Termine

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Verordnungen finden bis Februar 2021 keine Veranstaltungen statt.

Februar 2021:

Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“ 
Eine Veranstaltung von Netzwerk Rituale Vorarlberg im Rahmen der Ausstellung “geburtskultur. vom gebären und geboren werden”. 
Anmeldung bis 28. Januar über: kontakt@frauenmuseum.at

Do 25. Februar, Frauenmuseum Hittisau oder Online, 19 Uhr, Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ von Roswitha Fessler.
Anmeldung, Karten über: kontakt@frauenmuseum.at

 


Details Termine

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“ 

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:        

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at  
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at

Poträts_alle_mit Namen

Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

Tickets, Anmeldung über: kontakt@frauenmuseum.at
Auf Grund der derzeitigen Covid-19 Situation behalten wir uns vor, den Vortrag online anzubieten. Wir informieren Sie zeitnah.

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Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

Roswitha 2016-1
Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

 


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