Veranstaltungsarchiv

Hier finden Sie einen Überblick über unsere vergangenen Projekte sowie Veranstaltungen. (Chronologie: aktuellere Beiträge oben)

Tipp: Audio-Aufnahmen zum Nachhören der Veranstaltungen gibt es in der Rubrik Mediathek.

Gerne informieren wir Sie rechtzeitig über geplante und laufende Events und Veranstaltungen! Hier geht’s zur Anmeldung Newsletter.


Oktober 2021

  • Sa 9. Oktober 2021, Spielboden Dornbirn, 17h
    Österreichpremiere: „Women of Earth – The wisdom of the past can heal the future“, US/BRAS Dokumentarfilm, 2019 (O.m.engl.U)
    Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau & IG Geburtskultur a-z

Im Rahmen der noch bis Ende Oktober laufenden Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ zeigten das Frauenmuseum Hittisau und die IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit dem Spielboden Dornbirn erstmals in Österreich den bemerkenswerten Dokumentarfilm „Women of earth“. Darin reist eine junge brasilianische Filmemacherin zu den indigenen Quilombola und ländlichen Gemeinden ihres Heimatlandes auf der Suche nach der alten Weisheit der traditionellen Hebammen. Der Film wurde am Samstag, 9. Oktober um 17 Uhr im Spielbodenkino gezeigt. Infos und Karten unter http://www.spielboden.at

Bildschirmfoto 2021-09-13 um 14.51.23                                           Filmplakat

Inhalt

Mayara wuchs in Sao Paulo auf, der größten Stadt Brasiliens und Lateinamerikas. Als Teenager, umgeben von Millionen von Menschen, Technologie und allem, was die moderne Welt zu bieten hat, fühlte sie sich trotzdem leer. Auf der Suche nach Brasiliens Wurzeln und nach alten Weisheiten traditioneller Hebammen reist sie in indigene, ländliche und quilombolische Gemeinden. Diese wurden im 19. Jahrhundert von geflüchteten Sklaven und Sklavinnen gegründet. Die Filmemacherin suchte nach Frauen, die ihre Fragen beantworten würden. Sie hat sie gefunden und nennt sie „Frauen der Erde“.

Hintergründe

„Women of Earth“ (Mulheres da Terra) ist ein Projekt, das darauf abzielt, die Geschichten von Frauen sichtbar zu machen, die in ihren Gemeinden eine wichtige soziale Rolle spielen. Ihre Namen sind vielfältig: Hebammen, Glaubensheilerinnen, Kräuterkundige, Schamaninnen und Gemeindevorsteherinnen. Der Film „Women of Earth“ ehrt ihre Geschichten. Sie sind überall auf der Welt, in den Wurzeln aller Völker und Kulturen.

Filmgespräch im Anschluss

Der Spielboden zeigt den Film in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z als österreichische Erstaufführung, mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an die Filmvorführung ist ein Live-Zoom-Gespräch mit der Filmemacherin und Protagonistin Mayara Boaretto geplant.

Wann: Samstag, 9.Oktober 2021 um 17h
Wo: Spielboden Dornbirn
Eintritt: € 10.-/ € 8.-
Tickets über www.spielboden.at


  • Sa 2. Oktober 2021, Frauenmuseum Hittisau, 18h-1h
    Lange Nacht der Museen 2021: Das einzige Frauenmuseum Österreichs macht das Kulturschaffen von Frauen sichtbar und erzählt Frauengeschichte. Fortlaufende Führungen durch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ werden ab 18 Uhr angeboten. Weiterführende Informationen unter www.frauenmuseum.at und www.langenacht.orf.at

September 2021

  • So 26. September  2021, Frauenmuseum Hittisau, 10-18 Uhr
    Schreibwerkstatt für alle Interessierten mit Eva Maria Dörn„geboren”
    Zusatztermin wegen großer Nachfrage!

    Infos und Anmeldung bei: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230

perpetua schwärzler portrait             Hebamma Anastasia Hagspiel

Hebammen Perpetua Schwärzler und Anastasia Hagspiel, die unzählige Bregenzerwälder*innen auf die Welt begleitet haben …

Inhalt:
Die Teilnehmer*innen spüren einer der bedeutendsten Lebenserinnerungen nach und lassen sich von Frauen und ihren Geburtsgeschichten aus dem vergangenen Jahrhundert inspirieren. So vielfältig und spannend wie diese Erinnerungen sind, ist auch die Wahl der Genres, wenn sich das Gehörte in eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, einen Monolog usw. verwandelt. Dabei stehen die Lust und Freude im Vordergrund, sich schreibend mitzuteilen!

Zur Inspiration gibt es zunächst eine Führung durch die aktuelle Ausstellung des Frauenmuseum Hittisau „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“. Im Anschluss erzählen Zeitzeuginnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten. Davon inspiriert bewahren die Schreibenden diese Erzählungen für die Nachwelt und halten sie fest, indem sie sie in Literatur verwandeln.

In Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG-Geburtskultur a-z.

Es wird in einer Kleingruppe mit 10 Teilnehmer*innen gearbeitet, es gelten die aktuellen Corona-Vorschriften.

Anmeldung: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230
Kosten:  € 70,00 (
Der Preis inkludiert Eintritt & Führung sowie Mittagsverpflegung)

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  • So 5.9.21, Frauenmuseum Hittisau, 10-17 Uhr
    Reiseziel Museum: Geboren sind wir alle – eingebettet in das landesweite Programm finden auch im Frauenmuseum diverse Programmpunkte und Familienführungen statt.
    Infos unter www.frauenmuseum.at und www.reiseziel-museum.com
Bildschirmfoto 2021-07-17 um 11.24.08© Frauenmuseum Hittisau / Katharina Rohner


Im Frauenmuseum gibt es für Klein und Groß viel zu entecken!

Auch in diesem Sommer ist das Frauenmuseum Hittisau Teil des landesweiten Ferienprogramms „Reiseziel Museum“. Dabei können Familien gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen. In Hittisau können sie das Thema „Geburtskultur“ erkunden. Auf dem Programm stehen Familienführungen jeweils zur vollen Stunde zwischen 10:00 bis 16:00 und die Kinder können einen persönlichen Willkommensgruß für sich gestalten.

Hinweise:
Es ist keine Voranmeldung nötig.
Bitte eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.

Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln:
Landbus 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach aus Dornbirn (Haltestelle Hittisau Gemeindeamt)
Landbus 25 aus Bregenz oder Egg (Haltestelle Hittisau Gemeindeamt)

Infos unter www.frauenmuseum.at und www.reiseziel-museum.com


  • Di 31.8.- Fr 3.9.21, Frauenmuseum Hittisau
    IAWM 2021 Conference Hittisau – Internationale Frauenmuseumskonferenz
    Von 31. August bis 3. September veranstaltet das FMH die 6. Internationale Konferenz der Frauenmuseen, die ganz im Zeichen der Geburtskultur steht. Pandemiebedingt wird die Konferenz hybrid – analog vor Ort und digital im Netz – stattfinden. Am abwechslungsreichen Programm von Vorträgen über Filmvorführungen bis hin zu performativen Live-Acts rund um das Thema Geburt am 31.8. und 1.9. können alle Interessierten teilnehmen. Details zum Programm und die Registrierung gibt es online unter iawm2021.space

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Vom 31. August bis 3. September veranstaltet das FMH die 6. Internationale Konferenz der Frauenmuseen, die ganz im Zeichen der Geburtskultur steht. Pandemiebedingt wird die Konferenz hybrid – analog vor Ort und digital im Netz – stattfinden. Am abwechslungsreichen Programm von Vorträgen über Filmvorführungen bis hin zu performativen Live-Acts rund um das Thema Geburt am 31.8. und 1.9. können alle Interessierten teilnehmen:

Dienstag, 31.8. um 18h30 feierliche Eröffnung mit diversen Programmpunkten und Performances von Eva Maria Kraft, Guadeloupe Aldrete, Ronja Svaneborg

Mittwoch, 1.9. zwischen 9-19 Uhr Schwerpunkttag „Birth Cultures mit Kurzvorträgen (Bits&Bytes, 10-12:30h), Geburtsgeschichten-Erzählcafé (14-16h), Filmvorführung („Freedom for Birth – The Mothers Revolution“, UK/Denmark 2012, 17h) und Keynote „Women at the Turning Point“ von Ágnes Geréb, HUN (18:30h).

Details zum Programm und die Registrierung gibt es online unter iawm2021.space


August 2021

  • Sa 28.8.21, Frauenmuseum Hittisau, 18 – 21 Uhr
    „einer libelle leichtes glück – geburtskultur goes frischluft“ – Ein Sparten übergreifendes Open-Air Festival mit fünf Kunstpositionen zur Geburt – Kooperation zwischen Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z, netzwerkTanz Vorarlberg und Im_flieger Wien. Eintritt: freiwillige Spende. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at
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Libelle © Barbara Anna Husar

Am Samstag, dem 28. August präsentieren die Initiatorinnen der aktuellen Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau ein ganz besonderes Highlight: Geburtskultur goes Frischluft! Gemeinsam mit netzwerkTanz Vorarlberg und Im_flieger Wien wurde mithilfe des Frischluft-Förderprogramms der österreichischen Bundesregierung nicht nur ein Artist in Residency Programm realisiert, sondern – ergänzt mit verschiedenen Kunstpositionen – ein kleines und feines Open-Air Festival.

So wird der Platz um das Frauenmuseum bis hin zum Raum für Geburt und Sinne zum Festivalgelände, welches die Künstler:innen Guadalupe Aldrete, Eva-Maria Kraft & Rupert Huber, Natalie Fend & Magdalena Türtscher, Barbara Husar und Ronja Svaneborg mit Performances, szenischen Installationen, Filmen und Musik bespielen. Ergänzend zum Sparten übergreifenden Programm liest die Schauspielerin Michaela Bilgeri ausgewählte Texte aus der „Geburtsgeschichten“-Schreibwerkstatt unter der Leitung von Eva Maria Dörn.

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Guadalupe Aldrete: Schnittstellen (Performance)

Die in Wien lebende mexikanische Künstlerin Guadalupe Alderte entwickelt für das Frauenmuseum Hittisau eine eigene installative Performance. Mittels autoethnografischer Methode vergleicht sie dabei das Aufeinandertreffen ihrer eigenen Geburtskultur mit dem Arbeitsalltag von einem der meistfrequentierten Krankenhäuser Wiens.

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Eva-Maria Kraft (Tanz) & Rupert Huber (Musik): Fluid Body (Live-Performance)

Im Stück “Fluid Body”, welches die zeitgenössische Tänzerin, Choreographin und Cranio-Sacral-Praktikerin Eva-Maria Kraft im Rahmen eines Artist in Residency Programms im August in Vorarlberg entwickelt, zeigt sie auf mehrschichtige Weise, was wir sind: fluide Körper. In der Live-Performance werden Phänomene aus den ersten Entwicklungsphasen unseres koexistenziellen Lebens mittels einer dialogischen Verschränkung von Choreographie und Komposition in Echtzeit erfahrbar gemacht.

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Natalie Fend & Magdalena Türtscher: Kokon (Tanz-Video)

Mit “Kokon” realisierte die Tänzerin und Choreographin Natalie Fend gemeinsam mit der Medienkünstlerin Magdalena Türtscher einen sechsminütigen Kurzfilm im Raum für Geburt und Sinne, in dem Raum und Choreografie sich gegenseitig unterstützen. Dabei entsteht auch eine umfangreiche künstlerisch-fotografische Dokumentation durch Magdalena Türtscher.

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Ronja Svaneborg: The Birth Voice (Gesangs-Performance)

Die in Sibratsgfäll lebende dänische Künstlerin Ronja Svaneborg geht in ihrer Arbeit „The Birth Voice“ einem besonderen Phänomen des digitalen Zeitalters auf den Grund: Auf YouTube finden sich unzählige Videos von gebärenden Frauen. Eine besondere Rolle in ihrer Arbeit spielen die Stimmen der Gebärenden. Sie fließen mittels computergestützter Transkription zu einem Chorarrangement zusammen, das mit drei Stimmen gesungen wird – ein “Chor von Müttern” entsteht.

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Barbara Anna Husar: EUTERerhebung (soziale Skultur)

Mit der sozialen Skulptur EUTER – einem Heißluftballon in Form eines Kuheuters – gelingt es der österreichischen Künstlerin Barbara Anna Husar, ein Muster der bewussten Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt in den Himmel zu zeichnen. Das Euter – als Synonym für Weiblichkeit und Urquelle alles Nährenden – wird dabei aus seinem gewohnten Kontext gelöst. Es dient als Metapher für Nachhaltigkeit und setzt zukunftsweisende Impulse für neue Lösungsansätze, um aus dem Wachstumszwang unserer gegenwärtigen Ökonomie hin zu einer höheren Wertschätzung der Balance zwischen Mensch und Natur zu gelangen.

Bildschirmfoto 2021-08-09 um 10.43.53 © Andreas Fries

Michaela Bilgeri – Geburtsgeschichten (Lesung)

Die in Wien lebende und im Bregenzerwald aufgewachsene Schauspielerin Michaela Bilgeri wird ausgewählte Texte aus der Schreibwerkstatt „geboren anno dazumal“, die im Juni unter der Leitung von Eva Maria Dörn im Frauenmuseum Hittisau stattgefunden hat, lesen. Verschiedene Autorinnen haben dabei eigene und fremde Geburtserlebnisse in literarische Miniaturen verwandelt.

Samstag, 28. August 2021, 18- 21 Uhr.
Eintritt: Freiwillige Spende. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at

!!!! Hinweis: Alle Programmpunkte werden auch im Rahmen der 6. Internationalen Frauenmuseumskonferenz, die zwischen dem 31.8. und 3.9.2021 erstmals in Österreich – im Frauenmuseum Hittisau – stattfinden wird, gezeigt. Und zwar am 31.8. ab 19:00 im Rahmen der feierlichen Eröffnung!

Infos und Anmeldung unter www.iawm2021.space


  • Mo 23.8.21, Frauenmuseum Hittisau, 9:30 – 11:00
    FMH Kids Sommerprogramm: Geburtskultur entdecken – für Kinder zwischen 7-11 Jahren
    weiterer Termin: Mo 30.8.2021
    Infos und Anmeldung unter www.frauenmuseum.at
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© Frauenmuseum Hittisau / Angela Lamprecht

Im Juli und August sind Kinder zwischen 7-11 Jahren eingeladen, einen spielerischen Vormittag im Frauenmuseum Hittisau zu verbringen. Ausgebildete Kulturvermittlerinnen bringen ihnen das aktuelle Thema der Ausstellung näher, denn „geboren sind wir alle“ und beim Thema „Geburtskultur“ gibt es viel zu entdecken: spannende Geschichten über Menschen, die große und kleine Wunder bewirkt haben, darüber wo und wie Babys auf die Welt kommen, was eine Kröte mit Geburt zu tun hat und warum Hebammen so viel über Kräuter wissen mussten. Im Anschluss werden die Kinder aktiv und gestalten ihren eigenen Willkommensgruß!

Weiterer Termin: Mo 30.8. jeweils 9:30-11:00
Alter: 7-11 Jahre (Bitte einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.
Anmeldung: vermittlung@frauenmuseum.at


  • Mo 9.8. 2021, Frauenmuseum Hittisau, 18- 19 Uhr
    Jeweils Montag Abends um 18h finden während der Sommermonate im Frauenmuseum Hittisau öffentliche Führungen durch die Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“, die in Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z entstanden ist.
    (Weitere Termine: Mo 16.8.; Mo 23.8.; Mo 30.8.)
    Infos und Anmeldung unter www.frauenmuseum.at
Bildschirmfoto 2021-07-17 um 11.05.32© Frauenmuseum Hittisau / Angela Lamprecht

Zu seinem 20-jährigen Jubiläum widmete sich das Frauemuseum Hittisau dem Thema „Geburtskultur“. Geburt geht uns alle an und wie der Tod betrifft sie ausnahsmlos jeden Menschen. Bei den vom sympathischen und hoch engagierten Team der Kulturvermittlerinnen durchgeführten Führungen werden die in der Ausstellung präsentierten Themen und einzelne der insgesamt über 400 Objekte vorgestellt. Sie zeigen die biologischen, sozialen, kulturellen, kulturhistorischen, ideologischen und spirituellen Dimensionen des Themas „Geburt“ auf. Interviews mit Zeitzeug:innen und zahlreiche Kunstpositionen ergänzen die Ausstellung.

Öffentliche Führungen im August:  Mo 9.8., Mo 16.8.; Mo 23.8.; Mo 30.8. jeweils 18-19 Uhr

Eintritt inkl. Führung: EUR 12,– ;
Eintritt inkl. Führung mit V-Card oder Kulturpass: EUR 5,–
Covid-19-Richtlinien bei Führungen: Mund-Nasen-Schutz während der gesamten Führung.

Infos und Anmeldung unter www.frauenmuseum.at


Juli 2021

  • Sa 3. Juli 2021, Frauenmuseum Hittisau, 10-12:30 Uhr
    Exklusiv für Väter*: Geburtsgeschichten – Erzählcafé
    Eine Kooperation zwischen dem Frauenmuseum Hittisau, der IG Geburtskultur a-z und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich unter www.frauenmuseum.at

Bereits im Vorfeld der aktuellen Ausstellung zum Thema „Geburtskultur“ haben das Frauenmuseum Hittisau und die IG Geburtskultur a-z die deutsche Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ nach Vorarlberg gebracht. Dabei erzählen sich Frauen und Männer aus verschiedenen Generationen und Kulturen in angenehmer Caféhaus-Atmosphäre ihre Geburtsgeschichten und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere weiter.

Am Samstagvormittag, dem 3. Juli findet zwischen 10-12h30 Uhr nun erstmals eine neue Variante des erfolgreichen Formats im Frauenmuseum statt: Männer und Väter – gemeint sind immer auch Queer-Väter und Begleitpersonen – sind exklusiv eingeladen, ihre Erlebnisse rundum die Geburt ihrer Kinder miteinander auszutauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich unter: http://www.frauenmuseum.at

Die Perspektive des Vaters*
Bei den Themen „Schwangerschaft“ und „Geburt“ stehen meist nur die Frauen und Kinder im Zentrum. Dabei sind die dazugehörenden Väter und Partner genauso „hautnah“ an diesem existentiellen Familienereignis beteiligt und sie sind die häufigsten Begleiter bei der Geburt. Die von ihnen gemachten Erfahrungen prägen sowohl sie selber wie auch die künftige Paarbeziehung als Eltern. Deshalb ist es wichtig, ihre Erlebnisse und Geschichten zu erzählen, zu hören und sich darüber auszutauschen. Einerseits mit der Partnerin – denn Geburt ist Teamwork – andererseits mit anderen Männern. Das Väter*-Erzählcafé dient dazu, Männern den Raum zu geben, ihre Geburtsgeschichten untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und die eigenen Erlebnisse zu verarbeiten. Gemeinsam wird gesammelt, was ihnen auf dem Weg zum Vatersein geholfen hat und was nicht.

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Junior-Erzählcafé im ProKonTra, Dez. 2018, Foto © Melanie Büchel


Vorarlberg Premiere
Das Väter*-Erzählcafé im Frauenmuseum Hittisau bildet eine echte Vorarlberg Premiere: Erstmals stehen ausschließlich die Erlebnisse der Männer im Zentrum. Und das mit gutem Grund, denn wie hat es ein Besucher in der aktuellen Ausstellung formuliert: „Es ist nach 9 Jahren das erste Mal, dass ich nach meiner Geschichte, meinen Gefühlen, meinen Erlebnissen gefragt werde. Ich wäre gerne früher gefragt worden … jetzt ist Vieles schon wieder vergessen … so lange her.“

Familienausflug
Das Erzählcafé im Frauenmuseum am 3. Juli kann übrigens auch gut als gemeinsamer Familienausflug genutzt werden. Während sich die Väter bei Kaffee und Croissants miteinander treffen, können ihre Familien die „Geburtskultur“-Ausstellung besuchen oder eine kleine Wanderung auf dem Wasserwanderweg entlang der Bolgenach unternehmen. Einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen in den für ihre ausgezeichnete Kulinarik bekannten Lokalen von Hittisau und Umgebung steht dann nichts mehr im Wege.

Factbox:

Exklusiv für Väter*: Geburtsgeschichten – Erzählcafé
Eine Kooperation zwischen dem Frauenmuseum Hittisau, der IG Geburtskultur a-z und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Datum: Samstag, 3. Juli 2020 l 10:00 -12:30 Uhr
Ort: Frauenmuseum Hittisau,
Platz 501, Hittisau

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at

Weitere Infos unter www.erzaehlcafe.net


 

Juni 2021

  • Sa 26./So 27. Juni 2021, Frauenmuseum Hittisau, 10-18 Uhr – ausgebucht!
    Schreibwerkstatt mit Eva Maria Dörn„gebären anno dazumal”, in Kooperation mit Sozialzentrum und Betreutem Wohnen Hittisau.
    Infos und Anmeldung bei: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230

perpetua schwärzler portrait             Hebamma Anastasia Hagspiel

Hebammen Perpetua Schwärzler und Anastasia Hagspiel, die unzählige Bregenzerwälder*innen auf die Welt begleitet haben …

Inhalt:
Die Teilnehmer*innen spüren einer der bedeutendsten Lebenserinnerungen nach und lassen sich von Frauen und ihren Geburtsgeschichten aus dem vergangenen Jahrhundert inspirieren. So vielfältig und spannend wie diese Erinnerungen sind, ist auch die Wahl der Genres, wenn sich das Gehörte in eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, einen Monolog usw. verwandelt. Dabei stehen die Lust und Freude im Vordergrund, sich schreibend mitzuteilen!

Zur Inspiration gibt es zunächst eine Führung durch die aktuelle Ausstellung des Frauenmuseum Hittisau „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“. Im Anschluss erzählen Bewohnerinnen des Hittisauer Sozialzentrums und des Betreuten Wohnens ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten. Davon inspiriert bewahren die Schreibenden diese Erzählungen für die Nachwelt und halten sie fest, indem sie sie in Literatur verwandeln.

In Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG-Geburtskultur a-z.

Es wird in einer Kleingruppe mit 10 Teilnehmer*innen gearbeitet, es gelten die aktuellen Corona-Vorschriften.

Anmeldung: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230
Kosten:  € 70,00 (Der Preis inkludiert Eintritt & Führung sowie Mittagsverpflegung)


  • Di 8. Juni 2021: Heimatmuseum Schruns, 19 Uhr
    „Die Geschichte der Vorarlberger Entbindungsheime“, Vortrag mit Dr.in Daniela Reis. Im Anschluss Gespräch mit der Zeitzeugin und Hebamme Karoline Ganahl und Zeitzeuge und Arzt Dr. Johann Trippolt, die im St. Josefsheim in Schruns tätig waren.

Eine Veranstaltung der Montafoner Museen in Kooperation mit  dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Bildschirmfoto 2021-05-11 um 12.42.29
Entbindungsheim St. Josef, Schruns

Vorarlbergs Entbindungsheime sind untrennbar mit der Geschichte des Bundeslandes verbunden. Eigenständig gründeten sie Hebammen für Frauen am Beginn des 20. Jahrhunderts und nutzten dafür ihre privaten Familienhäuser sowie öffentliche Einrichtungen in der Region. Die notwendige Verbesserung geburtshilflicher Rahmenbedingungen und die medizinische Qualitätssicherung gewannen bald auch das Interesse der Lokalpolitik und führten zur Eröffnung von insgesamt 24 Entbindungsheimen im ganzen Land. Der Trend zur Krankenhausgeburt sowie stetiger Personalmangel und finanzielle Engpässe in den Entbindungsheimen führten ab den 1980er Jahren allerdings zum sukzessiven Ende eines Vorarlberger Alleinstellungsmerkmals in Sachen Geburtskultur. Seit Schließung des letzten Heims 2001 droht nun die Geschichte hinter den lokalen geburtshilflichen Einrichtungen in Vergessenheit zu treten. An diesem Abend soll gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen vor allem auch der Geschichte des Schrunser Josefsheims nachgespürt werden.

Referentin: Daniela Reis, geb. 1993 in Hohenems, schloss 2019 ihr Medizinstudium sowie 2020 den Bachelor in Geschichtswissenschaften in Innsbruck ab. Für ihre Diplomarbeit erforschte sie die Vorarlberger Geburtskultur im 20. Jahrhundert. Seit 2020 arbeitet sie als Turnusärztin am Landeskrankenhaus Hohenems.

Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: in/um das Heimatmuseum Schruns.

Infos und Anmeldung unter www.montafoner-museen.at


  • Mi 2. Juni 2021: Frauenmuseum Hittisau, 19 Uhr
    Themenabend Kaiserschnitt: Filmscreening „Meine Narbe – Ein Schnitt ins Leben“ (A 2014, 52 min), von Mirjam Unger/Judith Raunig. Im Anschluss moderiertes Gespräch mit Fachpersonen und dem Publikum.
    Anmeldung unter www.frauenmuseum.at

Scar_of_love©HelenAller KopieIm August 2016 stellt die britische Geburtsfotografin Helen Aller ein Foto auf ihren Facebook-Account. Das Bild wird in kürzester Zeit acht Millionen Mal angeklickt. Für Furore sorgt die frische Kaiserschnittnarbe, die wenige Zentimeter über dem Köpfchen des Babys zu sehen ist.

Als hätten sie in ihrer Rolle als Mutter versagt, schämen sich viele Frauen für ihre Kaiserschnitt-narbe. Mit ihrem Foto macht Aller anderen Frauen Mut und zeigt eine Frau, deren „größte Angst damit endete, dass beide Leben gerettet wurden“.

„Scar of love“ – von Helen Aller

Der Kaiserschnitt oder auch Sectio Caesarea bildet ein äußerst sensibles Thema in der modernen Geburtshilfe. Wichtige medizinische Errungenschaft und oftmals lebensrettende Operation einerseits, einschneidendes, manchmal traumatisch erfahrenes Lebensereignis andererseits. Im 2014 entstandenen österreichischen Dokumentarfilm „Meine Narbe“ erzählen erstmals Frauen sehr persönlich, wie sie eine Kaiserschnittgeburt erlebt haben. Davon ausgehend wollen wir das Gespräch mit Fachpersonen und dem Publikum eröffnen.

Podiumsteilnehmer*innen:

–  Klaus Käppeli-Valaulta, Körper- und Psychotherapeut mit eigener Praxis in St. Gallen, spezialisiert auf die Behandlung von traumatischen Erfahrungen vor und während der Geburt bei Babys und Erwachsenen

– Prof.in Dr.in Katharina Leitner-Dziubas, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin, Leiterin d. Psychosomatischen Frauenambulanz und stv. Klinikleiterin MedUni Wien.

– Prim. Dr. Michael Rohde, ärztlicher Krankenhausleiter und Leiter der Abteilung Gynäkologie & Geburtshilfe am LKH Bregenz

Moderation: Dr.in Anneli Kremmel-Bohle, Psychologin, ehem. stv. GF des Vorarlberger Kinderdorfs

Eine kurze geschichtliche Einführung gibt Mag.a Roswitha Fessler, Obfrau Förderverein Frauenmuseum Hittisau

Unkostenbeitrag: € 10.-
Infos & Anmeldung unter www.frauenmuseum.at


Mai 2021

  • Mi 12. Mai: 19 Uhr, FrauenSalon Vorarlberg – Online:
    „Das Leben neu denken – von der Sterblichkeit zur Geburtlichkeit“
    , zu Gast: Dr.in Ina Prätorius (konfessionslose Theologin, Referentin, Autorin).
    Infos & Anmeldung unter www.bildungshaus-batschuns.at

Der FrauenSalon Vorarlberg greift die Tradition der Salons auf und knüpft dort an, wo wesentliche Impulse für die frauenemanzipatorischen Bewegungen ausgingen. Das Leben von Frauen, ihre Taten, Vorhaben und Ansichten sollen sichtbar werden, um aus ihnen Kraft für Veränderung zu schöpfen.

„Geburtlichkeit“:
Wir alle sind geboren. Geburtlichkeit ist somit Anfang jedes menschlichen Seins und Ursprung unseres Zusammenlebens. Dennoch leben wir in einer geburtsvergessenen Gesellschaft: Viele Jahrhunderte lang haben Philosophen und Theologen Menschen nur als „die Sterblichen“ wahrgenommen. Ina Praetorius spricht über die Verdrängung der Geburtlichkeit von der Antike bis heute, und über mögliche Veränderungen: Was würde es bedeuten, wenn wir unser aller Geborensein in die Mitte rücken würden? Wie könnten sich Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Religion neu verstehen? Was passiert, wenn Gebärfähigkeit nicht mehr als Schwäche und Ausnahmezustand, sondern als Stärke erscheint? Eröffnet die Geburtlichkeit auch einen neuen Zugang zur Ökologiefrage?

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Zu Gast:
Dr.in Ina Praetorius, ist konfessionslose Theologin, Autorin und Referentin.
Infos unter www.inapraetorius.ch

Als Gastgeberinnen laden ein:

Martina Höber, Ehe- und Familienzentrum; Alexandra Mangeng, Bildungshaus Batschuns; Petra Steinmair-Pösel, KPH Edith Stein; Martina Triebelnig, Bildungshaus St. Arbogast; Martina Winder, Katholische Kirche Vorarlberg; Katholische Frauenbewegung; Katholisches Bildungswerk;

In Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.
Unterstützt durch das Referat für Frauen und Gleichstellung des Landes Vorarlberg.

Ort: Online via Zoom
Termin: Mittwoch, 12. Mai 2021 | 19.00 h
Eintritt: Euro 9,-
Anmeldung: T 0043 (0)55 22 44 2 90 | bildungshaus@bhba.at | www.bhba.at


  • Sa 1. Mai: 6:15 – 7:30 Uhr, Online-Ritual zum 1.Mai: „Hinein ins volle Leben“.
    Das 2. Online-Ritual im Jahreskreislauf nimmt den kalendarischen Zeitpunkt des 1. Mai (keltisch: Beltane, Beginn des Sommerhalbjahres) zum Anlass, um das werdende Leben mit all seinen Facetten zu feiern. Infos & Anmeldung unter www.frauenmuseum.at

Im Zusammenhang mit der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau entstand der Wunsch nach überkonfessionellen, zeitgemäßen  Ritualen. Nach dem großen Interesse am Online-Ritual zu Maria Lichtmess bietet das Team Vorarlberg vom Netzwerk Rituale Österreich am 1. Mai 2021 erneut ein Online-Ritual an.

Dieses frühmorgendliche Ritual wird uns transformierend in den Mai begleiten. Es nimmt den kalendarischen Zeitpunkt des 1. Mai (keltisch: Beltane, Beginn des Sommerhalbjahres) zum Anlass, um das werdende Leben mit all seinen Facetten zu feiern. Beim Fest zu Beltane geht es um die Vereinigung von Gegensätzlichem, um Fruchtbarkeit, Lebendigkeit und das freud- und lustvolle Sein. Es ist das Fest des Sieges der Sonne über den Winter, ein Fest hinein ins volle Leben. Wir wollen das zarte Licht und die Stimmung des frühen Morgens nutzen, um allen Farben des Lebens nachzuspüren, eine innere Vereinigung von Gegensätzlichem zu ermöglichen und die Lebenskraft zu feiern.

Online-Ritual: Samstag, 1. Mai 2021 von 6:15 bis 7:30 Uhr via Zoom

Leitung: Team Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu
(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

Das Netzwerk Rituale Österreich besteht seit 2008. Es hat sich die Vernetzung von professionellen Ritualgestalter*innen zum Ziel gesetzt und möchte ein Bewusstsein für die Bedeutung von Ritualen schaffen. Mit Ritualen können persönliche und gemeinschaftliche Ereignisse begleitet, sowie gebührend begangen und gefeiert werden. Der Verein ist konfessionsfrei und arbeitet nach gemeinsamen ethischen Grundsätzen. Das Team Vorarlberg ist Teil des Netzwerks Rituale Österreich. www.ritualnetz.at

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April 2021

Auch in der Geburtshilfe gelten aufgrund von Corona Kontaktbeschränkungen zum Schutz vor Ansteckung. Kurse zur Geburtsvorbereitung fallen aus. Ein Austausch unter Müttern findet kaum statt. Dadurch bleiben viele Fragen offen und Eltern sind verunsichert.

UNSER ANGEBOT: 

Online-Erzählcafés können helfen, Erlebnisse und Herausforderungen einer Geburt während der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Die IG Geburtskultur a-z bietet deshalb Schwangeren, frischen Eltern und Beteiligten zur Stärkung eine (kostenlose) Plattform an. Das Online-Meeting wird nicht aufgezeichnet, alles bleibt vertraulich. Da die Teilnehmer*innenzahl auf 10 begrenzt ist, bieten wir bei starker Nachfrage ein weiteres Erzählcafé an.

Moderation: Birke Baumann, Kulturwissenschaftlerin und Mutter von Elisa (7 Monate) und Brigitta Soraperra, Kulturarbeiterin

Weitere Informationen www.geburtskultur.com und  https://erzaehlcafe.net

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Foto © Katharina Rohner unter Verwendung des Logos der
Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“

Weiterführende Informationen: https://erzaehlcafe.net


  • Do 15. April: ONLINE, 19:30 Uhr, Vortrag mit Thomas Harms (Körper- und Eltern-Baby-Therapeut, Bremen): „Das Drama der perfekten Eltern oder: Warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen“.

Im Rahmenprogramm zur aktuellen Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ bringen Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z und der Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie VLP mit freundlicher Unterstützung des IFS den bekannten Eltern-Baby-Therapeuten Thomas Harms aus Bremen bereits zum zweiten Mal nach Vorarlberg. Am Donnerstag, 15. April 2021 um 19.30 Uhr wird er über „Das Drama der perfekten Eltern“ sprechen und ausführen, warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen. Die Veranstaltung findet aufgrund der gegebenen Pandemie-Situation online statt.

Narzissmus und Elternschaft

Die ständige Frage, ob wir als Eltern gut genug sind sowie die elterlichen Leistungserwartungen „haben das Zeug, für unsere Kinder zu einer Belastung zu werden,“ sagt Thomas Harms. Was passiert, wenn sich die idealisierten Vorstellungen von unseren Kindern und ihren Fähigkeiten nicht erfüllen? Was kann getan werden, damit die Enttäuschungen sich nicht in ablehnende und kalte Gefühle dem Kind gegenüber verwandeln? Der erfahrene Psychologe und Körperpsychotherapeut beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit den Folgen von elterlichem Narzissmus für die frühe Eltern – Kind – Beziehung. In seinem Vortrag wird er zeigen, woran wir die offenen und versteckten Formen elterlicher Egozentrik erkennen können und wie Eltern durch eine liebevolle Zuwendung zum eigenen Körper eine annehmende und liebevolle Beziehung zu ihren Kindern unterstützen können.

Bekannter Ausbildner

Thomas Harms ist Diplompsychologe und Leiter des Zentrums für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie in Bremen. Er arbeitet in den Bereichen der Frühprävention, Krisenintervention und bindungsbasierten Körperpsychotherapie mit Eltern, Säuglingen und (Klein-)Kindern und ist im ganzen deutschsprachigen Raum als therapeutischer Ausbildner tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. „Keine Angst vor Babytränen“ und „Emotionelle Erste Hilfe“ über die von ihm entwickelte eigene Eltern-Baby-Therapie.

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Thomas Harms: „Eltern-Baby-Therapeut“


Publikumsgespräch
Im Anschluss an den Vortrag findet ein von Michael Kögler (VLP) moderiertes Publikumsgespräch mit Thomas Harms statt.

Anmeldungen unter https://www.frauenmuseum.at/programm/drama-der-perfekten-eltern
Unkostenbeitrag: € 10.-

Weitere Informationen zur Arbeit von Thomas Harms unter  www.thomasharms.org

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März 2021

  • 25./26. März 2021: Interdisziplinäre Online-Tagung
    „THE FIRST ROOM. geburtskultur trifft architektur/ birth culture meets architecture“
    Eine Veranstaltung von Frauenmuseum Hittisau, vai Vorarlberger Architektur Institut und IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit der TU Wien.

Zeit: Donnerstag, 25.3. zwischen 18 bis 21:30 Uhr & Freitag, 26.3. zwischen 9 bis 21:15 Uhr
Ort: Online via Zoom (Tagungssprache Deutsch, mit zwei Vorträgen in engl. Sprache)

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Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung „THE FIRST ROOM“ bildete eine Einladung an Fachpersonen, Studierende, Politik und alle Interessierten, über die heilsame Wirkung von Architektur und Design im Gesundheitsbereich nachzudenken.

Sie durchleuchtete die Themen „Raum & Geburt“ sowie „Raum & Gesundheit“. Im Blickfeld standen regenerative Prozesse, die in Zusammenhang mit deren architektonischem Umfeld stehen. Referent*innen aus Fachbereichen wie Psychologie, Geburtsmedizin, Hebammenkunde, Architektur, Design, Baugeschichte, Holz- und Lehmbau, Materialwissenschaft und Gesundheitsmanagement zeichneten ein umfassendes Bild über die heilsame Wirkung von Räumen. In moderierten Gesprächsrunden brachten Fachpersonen ihre persönlichen und praktischen Erfahrungen ein. Eine Projektpräsentation durch Architektur-Studierende der TU Wien sowie kleine Body-Work-Einheiten zur Schulung der Sinne ergänzten das Programm.

Der Titel THE FIRST ROOM ist einer Entwurfs-Lehrveranstaltung entnommen, die im Rahmen des Healthcare Schwerpunkt am Institut für Architektur und Entwerfen – Gebäudelehre und Entwerfen der TU Wien im WS 20/21 abgehalten wurde. Studierende entwickelten Umgebungen für einen bestmöglichen Start ins Leben. (Leitung Prof.in Tina Greogric. Betreuung: Univ. Ass. DI.in Evelyn Temmel, Univ. Lekt. DI.in Josephine Herrmann. Externe Expertin: DI.in Anka Dür, IG Geburtskultur a-z)

Vom Gesundheits- zum Gesundungssystem

Der demographische Wandel, die speziellen Anforderungen durch die aktuelle Corona-Situation oder die Erkenntnisse aus der Salutogenese (der Lehre von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit) zeigen, dass wir aufgefordert sind, zukunftstaugliche Lösungen zu entwickeln, um unser Gesundheitssystem zu einem wirkungsvollen Gesundungssystem zu machen. Dies ist auch in Hinblick auf dessen langfristige Finanzierung notwendig. Dazu braucht es Zugänge, die sich auf mehreren Ebenen und aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzen.

Heilsame Räume

Seit einigen Jahren wird in der internationalen Architektur und Baukunst der Begriff der „heilsamen Architektur“ intensiv diskutiert. Der Begriff weist darauf hin, dass die gebaute Umgebung die Fähigkeit hat, die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden der Patient*innen positiv zu beeinflussen und regenerative Prozesse zu unterstützen. Die von der Architektur bestimmte physische Umgebung kann demnach die Bewältigung jener Belastungen begleiten, die durch Krankheit, Krankenhausaufenthalt oder den Heilungsprozess selbst entstehen.

Die damit verbundenen Forschungsergebnisse finden zunehmend in Krankenhausbauten oder Sozial- und Gemeinschaftszentren Eingang. Im angelsächsischen Raum werden z.B. Versorgungseinheiten für Krebskranke von namhaften Architekturbüros gestaltet. Trotz hochtechnisierter medizinischer Infrastruktur mildern sie durch ihr Erscheinungsbild bewusst das Gefühl von Kranksein.

Ein gemeinsamer Blick in die Zukunft

Das Frauenmuseum Hittisau und die IG Geburtskultur a-z greifen nun im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ diese Themen und Entwicklungen auf. Gemeinsam mit dem vai Vorarlberger Architektur Institut und der TU Wien haben sie eine fächerübergreifende Tagung gestaltet, bei der Räume für Geburt als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Blick in die Gesundheitspolitik der Zukunft bilden.

Programmdetails


Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

PEGO-Haus

Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

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Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

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Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

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© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

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Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Frauengesundheitstag2020

Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

Gloria (c) Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

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Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

Erzaehlcafe-Aktion
© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

Flyer Wie das Leben beginnt 1

Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

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Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen

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Zusatztermine:

  • Mittwoch, 14. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Auf Grund des großen Interesses und dem restlos ausverkauften Kinosaal findet am Mittwoch 14. Juni 2017 eine weitere Filmvorführung statt!

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf Austausch mit den Gründungsmitgliedern der IG Geburtskultur a-z im informellen Rahmen.

  • Mittwoch, 21. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Dritter und letzter Termin ist fixiert! Wer sich die vorläufig letzte Chance auf den neuen Dokumentarfilm über „Die sichere Geburt“ nicht entgehen lassen will, sollte unbedingt früh genug Karten reservieren! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

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Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

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Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

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Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

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© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

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Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

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Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

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© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

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Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

Erzaehlcafe-Aktion
© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

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Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

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Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen

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Zusatztermine:

  • Mittwoch, 14. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Auf Grund des großen Interesses und dem restlos ausverkauften Kinosaal findet am Mittwoch 14. Juni 2017 eine weitere Filmvorführung statt!

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf Austausch mit den Gründungsmitgliedern der IG Geburtskultur a-z im informellen Rahmen.

  • Mittwoch, 21. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Dritter und letzter Termin ist fixiert! Wer sich die vorläufig letzte Chance auf den neuen Dokumentarfilm über „Die sichere Geburt“ nicht entgehen lassen will, sollte unbedingt früh genug Karten reservieren! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

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Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

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Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

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Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

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© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

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Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

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Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

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© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

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Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

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© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

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Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

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Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen

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Zusatztermine:

  • Mittwoch, 14. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Auf Grund des großen Interesses und dem restlos ausverkauften Kinosaal findet am Mittwoch 14. Juni 2017 eine weitere Filmvorführung statt!

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf Austausch mit den Gründungsmitgliedern der IG Geburtskultur a-z im informellen Rahmen.

  • Mittwoch, 21. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Dritter und letzter Termin ist fixiert! Wer sich die vorläufig letzte Chance auf den neuen Dokumentarfilm über „Die sichere Geburt“ nicht entgehen lassen will, sollte unbedingt früh genug Karten reservieren! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

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Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

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Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

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Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

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© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

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Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Frauengesundheitstag2020

Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

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© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

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Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

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© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

Flyer Wie das Leben beginnt 1

Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

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Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen

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Zusatztermine:

  • Mittwoch, 14. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Auf Grund des großen Interesses und dem restlos ausverkauften Kinosaal findet am Mittwoch 14. Juni 2017 eine weitere Filmvorführung statt!

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf Austausch mit den Gründungsmitgliedern der IG Geburtskultur a-z im informellen Rahmen.

  • Mittwoch, 21. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Dritter und letzter Termin ist fixiert! Wer sich die vorläufig letzte Chance auf den neuen Dokumentarfilm über „Die sichere Geburt“ nicht entgehen lassen will, sollte unbedingt früh genug Karten reservieren! Wir freuen uns auf euer Kommen!

August 2021

  • Sa 28.8.21, Frauenmuseum Hittisau, 18 – 21 Uhr
    „einer libelle leichtes glück – geburtskultur goes frischluft“ – Ein Sparten übergreifendes Open-Air Festival mit fünf Kunstpositionen zur Geburt – Kooperation zwischen Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z, netzwerkTanz Vorarlberg und Im_flieger Wien.
    Eintritt: freiwillige Spende. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at
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Libelle © Barbara Anna Husar

Am Samstag, dem 28. August präsentieren die Initiatorinnen der aktuellen Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau ein ganz besonderes Highlight: Geburtskultur goes Frischluft! Gemeinsam mit netzwerkTanz Vorarlberg und Im_flieger Wien wurde mithilfe des Frischluft-Förderprogramms der österreichischen Bundesregierung nicht nur ein Artist in Residency Programm realisiert, sondern – ergänzt mit verschiedenen Kunstpositionen – ein kleines und feines Open-Air Festival.

So wird der Platz um das Frauenmuseum bis hin zum Raum für Geburt und Sinne zum Festivalgelände, welches die Künstler:innen Guadalupe Aldrete, Eva-Maria Kraft & Rupert Huber, Natalie Fend & Magdalena Türtscher, Barbara Husar und Ronja Svaneborg mit Performances, szenischen Installationen, Filmen und Musik bespielen. Ergänzend zum Sparten übergreifenden Programm liest die Schauspielerin Michaela Bilgeri ausgewählte Texte aus der „Geburtsgeschichten“-Schreibwerkstatt unter der Leitung von Eva Maria Dörn.

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Guadalupe Aldrete: Schnittstellen (Performance)

Die in Wien lebende mexikanische Künstlerin Guadalupe Alderte entwickelt für das Frauenmuseum Hittisau eine eigene installative Performance. Mittels autoethnografischer Methode vergleicht sie dabei das Aufeinandertreffen ihrer eigenen Geburtskultur mit dem Arbeitsalltag von einem der meistfrequentierten Krankenhäuser Wiens.

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Eva-Maria Kraft (Tanz) & Rupert Huber (Musik): Fluid Body (Live-Performance)

Im Stück “Fluid Body”, welches die zeitgenössische Tänzerin, Choreographin und Cranio-Sacral-Praktikerin Eva-Maria Kraft im Rahmen eines Artist in Residency Programms im August in Vorarlberg entwickelt, zeigt sie auf mehrschichtige Weise, was wir sind: fluide Körper. In der Live-Performance werden Phänomene aus den ersten Entwicklungsphasen unseres koexistenziellen Lebens mittels einer dialogischen Verschränkung von Choreographie und Komposition in Echtzeit erfahrbar gemacht.

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Natalie Fend & Magdalena Türtscher: Kokon (Tanz-Video)

Mit “Kokon” realisierte die Tänzerin und Choreographin Natalie Fend gemeinsam mit der Medienkünstlerin Magdalena Türtscher einen sechsminütigen Kurzfilm im Raum für Geburt und Sinne, in dem Raum und Choreografie sich gegenseitig unterstützen. Dabei entsteht auch eine umfangreiche künstlerisch-fotografische Dokumentation durch Magdalena Türtscher.

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Ronja Svaneborg: The Birth Voice (Gesangs-Performance)

Die in Sibratsgfäll lebende dänische Künstlerin Ronja Svaneborg geht in ihrer Arbeit „The Birth Voice“ einem besonderen Phänomen des digitalen Zeitalters auf den Grund: Auf YouTube finden sich unzählige Videos von gebärenden Frauen. Eine besondere Rolle in ihrer Arbeit spielen die Stimmen der Gebärenden. Sie fließen mittels computergestützter Transkription zu einem Chorarrangement zusammen, das mit drei Stimmen gesungen wird – ein “Chor von Müttern” entsteht.

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Barbara Anna Husar: EUTERerhebung (soziale Skultur)

Mit der sozialen Skulptur EUTER – einem Heißluftballon in Form eines Kuheuters – gelingt es der österreichischen Künstlerin Barbara Anna Husar, ein Muster der bewussten Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt in den Himmel zu zeichnen. Das Euter – als Synonym für Weiblichkeit und Urquelle alles Nährenden – wird dabei aus seinem gewohnten Kontext gelöst. Es dient als Metapher für Nachhaltigkeit und setzt zukunftsweisende Impulse für neue Lösungsansätze, um aus dem Wachstumszwang unserer gegenwärtigen Ökonomie hin zu einer höheren Wertschätzung der Balance zwischen Mensch und Natur zu gelangen.

Bildschirmfoto 2021-08-09 um 10.43.53 © Andreas Fries

Michaela Bilgeri – Geburtsgeschichten (Lesung)

Die in Wien lebende und im Bregenzerwald aufgewachsene Schauspielerin Michaela Bilgeri wird ausgewählte Texte aus der Schreibwerkstatt „geboren anno dazumal“, die im Juni unter der Leitung von Eva Maria Dörn im Frauenmuseum Hittisau stattgefunden hat, lesen. Verschiedene Autorinnen haben dabei eigene und fremde Geburtserlebnisse in literarische Miniaturen verwandelt.

Samstag, 28. August 2021, 18- 21 Uhr.
Eintritt: Freiwillige Spende. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at

!!!! Hinweis: Alle Programmpunkte werden auch im Rahmen der 6. Internationalen Frauenmuseumskonferenz, die zwischen dem 31.8. und 3.9.2021 erstmals in Österreich – im Frauenmuseum Hittisau – stattfinden wird, gezeigt. Und zwar am 31.8. ab 19:00 im Rahmen der feierlichen Eröffnung!

Infos und Anmeldung unter www.iawm2021.space

  • Mo 23.8.21, Frauenmuseum Hittisau, 9:30 – 11:00
    FMH Kids Sommerprogramm: Geburtskultur entdecken – für Kinder zwischen 7-11 Jahren
    weiterer Termin: Mo 30.8.2021
    Infos und Anmeldung unter www.frauenmuseum.at
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© Frauenmuseum Hittisau / Angela Lamprecht

Im Juli und August sind Kinder zwischen 7-11 Jahren eingeladen, einen spielerischen Vormittag im Frauenmuseum Hittisau zu verbringen. Ausgebildete Kulturvermittlerinnen bringen ihnen das aktuelle Thema der Ausstellung näher, denn „geboren sind wir alle“ und beim Thema „Geburtskultur“ gibt es viel zu entdecken: spannende Geschichten über Menschen, die große und kleine Wunder bewirkt haben, darüber wo und wie Babys auf die Welt kommen, was eine Kröte mit Geburt zu tun hat und warum Hebammen so viel über Kräuter wissen mussten. Im Anschluss werden die Kinder aktiv und gestalten ihren eigenen Willkommensgruß!

Weiterer Termin: Mo 30.8. jeweils 9:30-11:00
Alter: 7-11 Jahre (Bitte einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.
Anmeldung: vermittlung@frauenmuseum.at

  • Mo 9.8. 2021, Frauenmuseum Hittisau, 18- 19 Uhr
    Jeweils Montag Abends um 18h finden während der Sommermonate im Frauenmuseum Hittisau öffentliche Führungen durch die Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“, die in Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z entstanden ist.
    (Weitere Termine: Mo 16.8.; Mo 23.8.; Mo 30.8.)
    Infos und Anmeldung unter www.frauenmuseum.at

Juli 2021

  • Sa 3. Juli 2021, Frauenmuseum Hittisau, 10-12:30 UhrExklusiv für Väter*: Geburtsgeschichten – Erzählcafé
    Eine Kooperation zwischen dem Frauenmuseum Hittisau, der IG Geburtskultur a-z und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich unter www.frauenmuseum.at

Bereits im Vorfeld der aktuellen Ausstellung zum Thema „Geburtskultur“ haben das Frauenmuseum Hittisau und die IG Geburtskultur a-z die deutsche Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ nach Vorarlberg gebracht. Dabei erzählen sich Frauen und Männer aus verschiedenen Generationen und Kulturen in angenehmer Caféhaus-Atmosphäre ihre Geburtsgeschichten und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere weiter.

Am Samstagvormittag, dem 3. Juli findet zwischen 10-12h30 Uhr nun erstmals eine neue Variante des erfolgreichen Formats im Frauenmuseum statt: Männer und Väter – gemeint sind immer auch Queer-Väter und Begleitpersonen – sind exklusiv eingeladen, ihre Erlebnisse rundum die Geburt ihrer Kinder miteinander auszutauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich unter: http://www.frauenmuseum.at

Die Perspektive des Vaters*
Bei den Themen „Schwangerschaft“ und „Geburt“ stehen meist nur die Frauen und Kinder im Zentrum. Dabei sind die dazugehörenden Väter und Partner genauso „hautnah“ an diesem existentiellen Familienereignis beteiligt und sie sind die häufigsten Begleiter bei der Geburt. Die von ihnen gemachten Erfahrungen prägen sowohl sie selber wie auch die künftige Paarbeziehung als Eltern. Deshalb ist es wichtig, ihre Erlebnisse und Geschichten zu erzählen, zu hören und sich darüber auszutauschen. Einerseits mit der Partnerin – denn Geburt ist Teamwork – andererseits mit anderen Männern. Das Väter*-Erzählcafé dient dazu, Männern den Raum zu geben, ihre Geburtsgeschichten untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und die eigenen Erlebnisse zu verarbeiten. Gemeinsam wird gesammelt, was ihnen auf dem Weg zum Vatersein geholfen hat und was nicht.

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Junior-Erzählcafé im ProKonTra, Dez. 2018, Foto © Melanie Büchel


Vorarlberg Premiere
Das Väter*-Erzählcafé im Frauenmuseum Hittisau bildet eine echte Vorarlberg Premiere: Erstmals stehen ausschließlich die Erlebnisse der Männer im Zentrum. Und das mit gutem Grund, denn wie hat es ein Besucher in der aktuellen Ausstellung formuliert: „Es ist nach 9 Jahren das erste Mal, dass ich nach meiner Geschichte, meinen Gefühlen, meinen Erlebnissen gefragt werde. Ich wäre gerne früher gefragt worden … jetzt ist Vieles schon wieder vergessen … so lange her.“

Familienausflug
Das Erzählcafé im Frauenmuseum am 3. Juli kann übrigens auch gut als gemeinsamer Familienausflug genutzt werden. Während sich die Väter bei Kaffee und Croissants miteinander treffen, können ihre Familien die „Geburtskultur“-Ausstellung besuchen oder eine kleine Wanderung auf dem Wasserwanderweg entlang der Bolgenach unternehmen. Einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen in den für ihre ausgezeichnete Kulinarik bekannten Lokalen von Hittisau und Umgebung steht dann nichts mehr im Wege.

Factbox:

Exklusiv für Väter*: Geburtsgeschichten – Erzählcafé
Eine Kooperation zwischen dem Frauenmuseum Hittisau, der IG Geburtskultur a-z und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Datum: Samstag, 3. Juli 2020 l 10:00 -12:30 Uhr
Ort: Frauenmuseum Hittisau,
Platz 501, Hittisau

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter www.frauenmuseum.at

Weitere Infos unter www.erzaehlcafe.net


 

Juni 2021

  • Sa 26./So 27. Juni 2021, Frauenmuseum Hittisau, 10-18 Uhr – ausgebucht!
    Schreibwerkstatt mit Eva Maria Dörn„gebären anno dazumal”, in Kooperation mit Sozialzentrum und Betreutem Wohnen Hittisau.
    Infos und Anmeldung bei: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230

perpetua schwärzler portrait             Hebamma Anastasia Hagspiel

Hebammen Perpetua Schwärzler und Anastasia Hagspiel, die unzählige Bregenzerwälder*innen auf die Welt begleitet haben …

Inhalt:
Die Teilnehmer*innen spüren einer der bedeutendsten Lebenserinnerungen nach und lassen sich von Frauen und ihren Geburtsgeschichten aus dem vergangenen Jahrhundert inspirieren. So vielfältig und spannend wie diese Erinnerungen sind, ist auch die Wahl der Genres, wenn sich das Gehörte in eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, einen Monolog usw. verwandelt. Dabei stehen die Lust und Freude im Vordergrund, sich schreibend mitzuteilen!

Zur Inspiration gibt es zunächst eine Führung durch die aktuelle Ausstellung des Frauenmuseum Hittisau „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“. Im Anschluss erzählen Bewohnerinnen des Hittisauer Sozialzentrums und des Betreuten Wohnens ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten. Davon inspiriert bewahren die Schreibenden diese Erzählungen für die Nachwelt und halten sie fest, indem sie sie in Literatur verwandeln.

In Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG-Geburtskultur a-z.

Es wird in einer Kleingruppe mit 10 Teilnehmer*innen gearbeitet, es gelten die aktuellen Corona-Vorschriften.

Anmeldung: eva.doern@gmx.at / ++43 699 10053230
Kosten:  € 70,00 (Der Preis inkludiert Eintritt & Führung sowie Mittagsverpflegung)


  • Di 8. Juni 2021: Heimatmuseum Schruns, 19 Uhr
    „Die Geschichte der Vorarlberger Entbindungsheime“, Vortrag mit Dr.in Daniela Reis. Im Anschluss Gespräch mit der Zeitzeugin und Hebamme Karoline Ganahl und Zeitzeuge und Arzt Dr. Johann Trippolt, die im St. Josefsheim in Schruns tätig waren.

Eine Veranstaltung der Montafoner Museen in Kooperation mit  dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

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Entbindungsheim St. Josef, Schruns

Vorarlbergs Entbindungsheime sind untrennbar mit der Geschichte des Bundeslandes verbunden. Eigenständig gründeten sie Hebammen für Frauen am Beginn des 20. Jahrhunderts und nutzten dafür ihre privaten Familienhäuser sowie öffentliche Einrichtungen in der Region. Die notwendige Verbesserung geburtshilflicher Rahmenbedingungen und die medizinische Qualitätssicherung gewannen bald auch das Interesse der Lokalpolitik und führten zur Eröffnung von insgesamt 24 Entbindungsheimen im ganzen Land. Der Trend zur Krankenhausgeburt sowie stetiger Personalmangel und finanzielle Engpässe in den Entbindungsheimen führten ab den 1980er Jahren allerdings zum sukzessiven Ende eines Vorarlberger Alleinstellungsmerkmals in Sachen Geburtskultur. Seit Schließung des letzten Heims 2001 droht nun die Geschichte hinter den lokalen geburtshilflichen Einrichtungen in Vergessenheit zu treten. An diesem Abend soll gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen vor allem auch der Geschichte des Schrunser Josefsheims nachgespürt werden.

Referentin: Daniela Reis, geb. 1993 in Hohenems, schloss 2019 ihr Medizinstudium sowie 2020 den Bachelor in Geschichtswissenschaften in Innsbruck ab. Für ihre Diplomarbeit erforschte sie die Vorarlberger Geburtskultur im 20. Jahrhundert. Seit 2020 arbeitet sie als Turnusärztin am Landeskrankenhaus Hohenems.

Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: in/um das Heimatmuseum Schruns.

Infos und Anmeldung unter www.montafoner-museen.at


  • Mi 2. Juni 2021: Frauenmuseum Hittisau, 19 Uhr
    Themenabend Kaiserschnitt: Filmscreening „Meine Narbe – Ein Schnitt ins Leben“ (A 2014, 52 min), von Mirjam Unger/Judith Raunig. Im Anschluss moderiertes Gespräch mit Fachpersonen und dem Publikum.
    Anmeldung unter www.frauenmuseum.at

Scar_of_love©HelenAller KopieIm August 2016 stellt die britische Geburtsfotografin Helen Aller ein Foto auf ihren Facebook-Account. Das Bild wird in kürzester Zeit acht Millionen Mal angeklickt. Für Furore sorgt die frische Kaiserschnittnarbe, die wenige Zentimeter über dem Köpfchen des Babys zu sehen ist.

Als hätten sie in ihrer Rolle als Mutter versagt, schämen sich viele Frauen für ihre Kaiserschnitt-narbe. Mit ihrem Foto macht Aller anderen Frauen Mut und zeigt eine Frau, deren „größte Angst damit endete, dass beide Leben gerettet wurden“.

„Scar of love“ – von Helen Aller

Der Kaiserschnitt oder auch Sectio Caesarea bildet ein äußerst sensibles Thema in der modernen Geburtshilfe. Wichtige medizinische Errungenschaft und oftmals lebensrettende Operation einerseits, einschneidendes, manchmal traumatisch erfahrenes Lebensereignis andererseits. Im 2014 entstandenen österreichischen Dokumentarfilm „Meine Narbe“ erzählen erstmals Frauen sehr persönlich, wie sie eine Kaiserschnittgeburt erlebt haben. Davon ausgehend wollen wir das Gespräch mit Fachpersonen und dem Publikum eröffnen.

Podiumsteilnehmer*innen:

–  Klaus Käppeli-Valaulta, Körper- und Psychotherapeut mit eigener Praxis in St. Gallen, spezialisiert auf die Behandlung von traumatischen Erfahrungen vor und während der Geburt bei Babys und Erwachsenen

– Prof.in Dr.in Katharina Leitner-Dziubas, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin, Leiterin d. Psychosomatischen Frauenambulanz und stv. Klinikleiterin MedUni Wien.

– Prim. Dr. Michael Rohde, ärztlicher Krankenhausleiter und Leiter der Abteilung Gynäkologie & Geburtshilfe am LKH Bregenz

Moderation: Dr.in Anneli Kremmel-Bohle, Psychologin, ehem. stv. GF des Vorarlberger Kinderdorfs

Eine kurze geschichtliche Einführung gibt Mag.a Roswitha Fessler, Obfrau Förderverein Frauenmuseum Hittisau

Unkostenbeitrag: € 10.-
Infos & Anmeldung unter www.frauenmuseum.at


Mai 2021

  • Mi 12. Mai: 19 Uhr, FrauenSalon Vorarlberg – Online:
    „Das Leben neu denken – von der Sterblichkeit zur Geburtlichkeit“
    , zu Gast: Dr.in Ina Prätorius (konfessionslose Theologin, Referentin, Autorin).
    Infos & Anmeldung unter www.bildungshaus-batschuns.at

Der FrauenSalon Vorarlberg greift die Tradition der Salons auf und knüpft dort an, wo wesentliche Impulse für die frauenemanzipatorischen Bewegungen ausgingen. Das Leben von Frauen, ihre Taten, Vorhaben und Ansichten sollen sichtbar werden, um aus ihnen Kraft für Veränderung zu schöpfen.

„Geburtlichkeit“:
Wir alle sind geboren. Geburtlichkeit ist somit Anfang jedes menschlichen Seins und Ursprung unseres Zusammenlebens. Dennoch leben wir in einer geburtsvergessenen Gesellschaft: Viele Jahrhunderte lang haben Philosophen und Theologen Menschen nur als „die Sterblichen“ wahrgenommen. Ina Praetorius spricht über die Verdrängung der Geburtlichkeit von der Antike bis heute, und über mögliche Veränderungen: Was würde es bedeuten, wenn wir unser aller Geborensein in die Mitte rücken würden? Wie könnten sich Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Religion neu verstehen? Was passiert, wenn Gebärfähigkeit nicht mehr als Schwäche und Ausnahmezustand, sondern als Stärke erscheint? Eröffnet die Geburtlichkeit auch einen neuen Zugang zur Ökologiefrage?

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Zu Gast:
Dr.in Ina Praetorius, ist konfessionslose Theologin, Autorin und Referentin.
Infos unter www.inapraetorius.ch

Als Gastgeberinnen laden ein:

Martina Höber, Ehe- und Familienzentrum; Alexandra Mangeng, Bildungshaus Batschuns; Petra Steinmair-Pösel, KPH Edith Stein; Martina Triebelnig, Bildungshaus St. Arbogast; Martina Winder, Katholische Kirche Vorarlberg; Katholische Frauenbewegung; Katholisches Bildungswerk;

In Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.
Unterstützt durch das Referat für Frauen und Gleichstellung des Landes Vorarlberg.

Ort: Online via Zoom
Termin: Mittwoch, 12. Mai 2021 | 19.00 h
Eintritt: Euro 9,-
Anmeldung: T 0043 (0)55 22 44 2 90 | bildungshaus@bhba.at | www.bhba.at


  • Sa 1. Mai: 6:15 – 7:30 Uhr, Online-Ritual zum 1.Mai: „Hinein ins volle Leben“.
    Das 2. Online-Ritual im Jahreskreislauf nimmt den kalendarischen Zeitpunkt des 1. Mai (keltisch: Beltane, Beginn des Sommerhalbjahres) zum Anlass, um das werdende Leben mit all seinen Facetten zu feiern. Infos & Anmeldung unter www.frauenmuseum.at

Im Zusammenhang mit der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau entstand der Wunsch nach überkonfessionellen, zeitgemäßen  Ritualen. Nach dem großen Interesse am Online-Ritual zu Maria Lichtmess bietet das Team Vorarlberg vom Netzwerk Rituale Österreich am 1. Mai 2021 erneut ein Online-Ritual an.

Dieses frühmorgendliche Ritual wird uns transformierend in den Mai begleiten. Es nimmt den kalendarischen Zeitpunkt des 1. Mai (keltisch: Beltane, Beginn des Sommerhalbjahres) zum Anlass, um das werdende Leben mit all seinen Facetten zu feiern. Beim Fest zu Beltane geht es um die Vereinigung von Gegensätzlichem, um Fruchtbarkeit, Lebendigkeit und das freud- und lustvolle Sein. Es ist das Fest des Sieges der Sonne über den Winter, ein Fest hinein ins volle Leben. Wir wollen das zarte Licht und die Stimmung des frühen Morgens nutzen, um allen Farben des Lebens nachzuspüren, eine innere Vereinigung von Gegensätzlichem zu ermöglichen und die Lebenskraft zu feiern.

Online-Ritual: Samstag, 1. Mai 2021 von 6:15 bis 7:30 Uhr via Zoom

Leitung: Team Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu
(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

Das Netzwerk Rituale Österreich besteht seit 2008. Es hat sich die Vernetzung von professionellen Ritualgestalter*innen zum Ziel gesetzt und möchte ein Bewusstsein für die Bedeutung von Ritualen schaffen. Mit Ritualen können persönliche und gemeinschaftliche Ereignisse begleitet, sowie gebührend begangen und gefeiert werden. Der Verein ist konfessionsfrei und arbeitet nach gemeinsamen ethischen Grundsätzen. Das Team Vorarlberg ist Teil des Netzwerks Rituale Österreich. www.ritualnetz.at

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April 2021

Auch in der Geburtshilfe gelten aufgrund von Corona Kontaktbeschränkungen zum Schutz vor Ansteckung. Kurse zur Geburtsvorbereitung fallen aus. Ein Austausch unter Müttern findet kaum statt. Dadurch bleiben viele Fragen offen und Eltern sind verunsichert.

UNSER ANGEBOT: 

Online-Erzählcafés können helfen, Erlebnisse und Herausforderungen einer Geburt während der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Die IG Geburtskultur a-z bietet deshalb Schwangeren, frischen Eltern und Beteiligten zur Stärkung eine (kostenlose) Plattform an. Das Online-Meeting wird nicht aufgezeichnet, alles bleibt vertraulich. Da die Teilnehmer*innenzahl auf 10 begrenzt ist, bieten wir bei starker Nachfrage ein weiteres Erzählcafé an.

Moderation: Birke Baumann, Kulturwissenschaftlerin und Mutter von Elisa (7 Monate) und Brigitta Soraperra, Kulturarbeiterin

Weitere Informationen www.geburtskultur.com und  https://erzaehlcafe.net

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Foto © Katharina Rohner unter Verwendung des Logos der
Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“

Weiterführende Informationen: https://erzaehlcafe.net


  • Do 15. April: ONLINE, 19:30 Uhr, Vortrag mit Thomas Harms (Körper- und Eltern-Baby-Therapeut, Bremen): „Das Drama der perfekten Eltern oder: Warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen“.

Im Rahmenprogramm zur aktuellen Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ bringen Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z und der Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie VLP mit freundlicher Unterstützung des IFS den bekannten Eltern-Baby-Therapeuten Thomas Harms aus Bremen bereits zum zweiten Mal nach Vorarlberg. Am Donnerstag, 15. April 2021 um 19.30 Uhr wird er über „Das Drama der perfekten Eltern“ sprechen und ausführen, warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen. Die Veranstaltung findet aufgrund der gegebenen Pandemie-Situation online statt.

Narzissmus und Elternschaft

Die ständige Frage, ob wir als Eltern gut genug sind sowie die elterlichen Leistungserwartungen „haben das Zeug, für unsere Kinder zu einer Belastung zu werden,“ sagt Thomas Harms. Was passiert, wenn sich die idealisierten Vorstellungen von unseren Kindern und ihren Fähigkeiten nicht erfüllen? Was kann getan werden, damit die Enttäuschungen sich nicht in ablehnende und kalte Gefühle dem Kind gegenüber verwandeln? Der erfahrene Psychologe und Körperpsychotherapeut beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit den Folgen von elterlichem Narzissmus für die frühe Eltern – Kind – Beziehung. In seinem Vortrag wird er zeigen, woran wir die offenen und versteckten Formen elterlicher Egozentrik erkennen können und wie Eltern durch eine liebevolle Zuwendung zum eigenen Körper eine annehmende und liebevolle Beziehung zu ihren Kindern unterstützen können.

Bekannter Ausbildner

Thomas Harms ist Diplompsychologe und Leiter des Zentrums für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie in Bremen. Er arbeitet in den Bereichen der Frühprävention, Krisenintervention und bindungsbasierten Körperpsychotherapie mit Eltern, Säuglingen und (Klein-)Kindern und ist im ganzen deutschsprachigen Raum als therapeutischer Ausbildner tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. „Keine Angst vor Babytränen“ und „Emotionelle Erste Hilfe“ über die von ihm entwickelte eigene Eltern-Baby-Therapie.

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Thomas Harms: „Eltern-Baby-Therapeut“


Publikumsgespräch
Im Anschluss an den Vortrag findet ein von Michael Kögler (VLP) moderiertes Publikumsgespräch mit Thomas Harms statt.

Anmeldungen unter https://www.frauenmuseum.at/programm/drama-der-perfekten-eltern
Unkostenbeitrag: € 10.-

Weitere Informationen zur Arbeit von Thomas Harms unter  www.thomasharms.org

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März 2021

  • 25./26. März 2021: Interdisziplinäre Online-Tagung
    „THE FIRST ROOM. geburtskultur trifft architektur/ birth culture meets architecture“
    Eine Veranstaltung von Frauenmuseum Hittisau, vai Vorarlberger Architektur Institut und IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit der TU Wien.

Zeit: Donnerstag, 25.3. zwischen 18 bis 21:30 Uhr & Freitag, 26.3. zwischen 9 bis 21:15 Uhr
Ort: Online via Zoom (Tagungssprache Deutsch, mit zwei Vorträgen in engl. Sprache)

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Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung „THE FIRST ROOM“ bildete eine Einladung an Fachpersonen, Studierende, Politik und alle Interessierten, über die heilsame Wirkung von Architektur und Design im Gesundheitsbereich nachzudenken.

Sie durchleuchtete die Themen „Raum & Geburt“ sowie „Raum & Gesundheit“. Im Blickfeld standen regenerative Prozesse, die in Zusammenhang mit deren architektonischem Umfeld stehen. Referent*innen aus Fachbereichen wie Psychologie, Geburtsmedizin, Hebammenkunde, Architektur, Design, Baugeschichte, Holz- und Lehmbau, Materialwissenschaft und Gesundheitsmanagement zeichneten ein umfassendes Bild über die heilsame Wirkung von Räumen. In moderierten Gesprächsrunden brachten Fachpersonen ihre persönlichen und praktischen Erfahrungen ein. Eine Projektpräsentation durch Architektur-Studierende der TU Wien sowie kleine Body-Work-Einheiten zur Schulung der Sinne ergänzten das Programm.

Der Titel THE FIRST ROOM ist einer Entwurfs-Lehrveranstaltung entnommen, die im Rahmen des Healthcare Schwerpunkt am Institut für Architektur und Entwerfen – Gebäudelehre und Entwerfen der TU Wien im WS 20/21 abgehalten wurde. Studierende entwickelten Umgebungen für einen bestmöglichen Start ins Leben. (Leitung Prof.in Tina Greogric. Betreuung: Univ. Ass. DI.in Evelyn Temmel, Univ. Lekt. DI.in Josephine Herrmann. Externe Expertin: DI.in Anka Dür, IG Geburtskultur a-z)

Vom Gesundheits- zum Gesundungssystem

Der demographische Wandel, die speziellen Anforderungen durch die aktuelle Corona-Situation oder die Erkenntnisse aus der Salutogenese (der Lehre von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit) zeigen, dass wir aufgefordert sind, zukunftstaugliche Lösungen zu entwickeln, um unser Gesundheitssystem zu einem wirkungsvollen Gesundungssystem zu machen. Dies ist auch in Hinblick auf dessen langfristige Finanzierung notwendig. Dazu braucht es Zugänge, die sich auf mehreren Ebenen und aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzen.

Heilsame Räume

Seit einigen Jahren wird in der internationalen Architektur und Baukunst der Begriff der „heilsamen Architektur“ intensiv diskutiert. Der Begriff weist darauf hin, dass die gebaute Umgebung die Fähigkeit hat, die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden der Patient*innen positiv zu beeinflussen und regenerative Prozesse zu unterstützen. Die von der Architektur bestimmte physische Umgebung kann demnach die Bewältigung jener Belastungen begleiten, die durch Krankheit, Krankenhausaufenthalt oder den Heilungsprozess selbst entstehen.

Die damit verbundenen Forschungsergebnisse finden zunehmend in Krankenhausbauten oder Sozial- und Gemeinschaftszentren Eingang. Im angelsächsischen Raum werden z.B. Versorgungseinheiten für Krebskranke von namhaften Architekturbüros gestaltet. Trotz hochtechnisierter medizinischer Infrastruktur mildern sie durch ihr Erscheinungsbild bewusst das Gefühl von Kranksein.

Ein gemeinsamer Blick in die Zukunft

Das Frauenmuseum Hittisau und die IG Geburtskultur a-z greifen nun im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ diese Themen und Entwicklungen auf. Gemeinsam mit dem vai Vorarlberger Architektur Institut und der TU Wien haben sie eine fächerübergreifende Tagung gestaltet, bei der Räume für Geburt als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Blick in die Gesundheitspolitik der Zukunft bilden.

Programmdetails


Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

PEGO-Haus

Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

Poträts_alle_mit Namen

Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

© Anka Dür_RaumfuerGeburtundSinne 1 Kopie
Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

Birgitt_Felder©ReinoldAmann
© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

EINLADUNG FORTBILDUNG-1

Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Frauengesundheitstag2020

Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

Gloria (c) Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

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Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

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© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

Flyer Wie das Leben beginnt 1

Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

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Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen

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Zusatztermine:

  • Mittwoch, 14. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Auf Grund des großen Interesses und dem restlos ausverkauften Kinosaal findet am Mittwoch 14. Juni 2017 eine weitere Filmvorführung statt!

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf Austausch mit den Gründungsmitgliedern der IG Geburtskultur a-z im informellen Rahmen.

  • Mittwoch, 21. Juni 2017: Kino Rio, Feldkirch, 18.15 Uhr.
    Dritter und letzter Termin ist fixiert! Wer sich die vorläufig letzte Chance auf den neuen Dokumentarfilm über „Die sichere Geburt“ nicht entgehen lassen will, sollte unbedingt früh genug Karten reservieren! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Februar 2021

Februar 2021:

  • Do 25. Februar, FM Hittisau, 19 Uhr, Online-Vortrag: Am Anfang war die Frau – Eine Kulturgeschichte der Geburt“ mit Roswitha Fessler.

PEGO-Haus

Ausstellungsdetail „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ © Angela Lamprecht

Der Vortrag beleuchtet die herausragende Rolle der Frau als Ursprung allen Lebens in der Frühzeit des Menschen und wesentliche Aspekte von Schwangerschaft und Geburt seit der Antike. Die Geschichte der Geburtshilfe und die Bedeutung der Hebammen für die Frauenheilkunde werden ebenso behandelt wie ideologische Einflüsse auf Mutterschaft und Geburt, z.B. im Nationalsozialismus.

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Mag.a Roswitha Fessler, Prof.in (im Ruhestand) für Deutsch, Geschichte und Ethik

  • Di 2. Februar: Online-Veranstaltung: 6:15 – 7:30 Uhr, Ritual zu Maria Lichtmess: „Von der schützenden Dunkelheit ins aufkeimende Licht“

    Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

Im Zuge der Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau haben wir vor eineinhalb Jahren Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit uns über unser Projekt nachzudenken. Bei unseren Workshops äußerten sie vielfach den Wunsch nach „Ritualen“. Das Bedürfnis nach überkonfessionellen, zeitgemäßen Ritualen, mit denen besondere Lebensmomente gewürdigt und rituell gefeiert werden können, war für viele Teilnehmer*innen ein wichtiges Thema, vor allem in Zusammenhang mit der Geburt.

Nun ist es soweit: Auf Initiative des Netzwerk Rituale Vorarlberg bieten wir am 2. Februar 2021 ein zeitgemäßes Ritual zu Maria Lichtmess an, das Geburt und Transformation in den Mittelpunkt stellt.

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„Raum für Geburt und Sinne“ by Anka Dür, Anna Heringer, Martin Rauch, Sabrina Summer im Auftrag des Frauenmuseum Hittisau, 2020. Foto © Laurenz Feinig

Angesichts der schwierigen weltweiten Pandemiesituation findet das Ritual Online statt. Es bildet das erste von mehreren geplanten Ritual-Veranstaltungen, zu denen die IG Geburtskultur a-z und das Frauenmuseum Hittisau – gemeinsam mit dem Netzwerk Rituale – im Laufe des Jahres einladen werden.

Was brauchen Sie dazu?

  • Interesse und Lust, sich auf eine „digitale“ Ritualerfahrung einzulassen
  • Laptop/Handy/PC mit Kamera und Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung
  • einen angenehmen und ungestörten Platz in Ihrem Zuhause
  • eine weiße Kerze

Wie läuft das ab?

Das Ritual nimmt einerseits den kalendarischen Anlass Maria Lichtmess und andererseits das Thema Geburt auf. Mit Blick auf den Jahreslauf wird mit der Wintersonnwende am 21.12. das Licht neu geboren. Sinnbildlich betrachtet, gilt es in der Zeit zwischen Weihnacht und Lichtmess das neugeborene Licht besonders zu schützen, so wie die Mütter mit ihren neugeborenen Kindern besonderen Schutz nach der Geburt brauchen. Auch in der Natur sind die Samen unter der Winterdecke in der Erde beschützt, bevor sie ans Licht keimen. Rund um Maria Lichtmess können wir in der Natur durchaus schon erste Knospen wahrnehmen. Auch die Tage fühlen sich schon spürbar länger an.

Im Ritual wird der schützenden Dunkelheit nachgegangen und dem, was sich in der Stille und dem absichtslosen Warten für das kommende Jahr zeigen mag. Dem zarten Licht in der Morgendämmerung und im eigenen Inneren wird nachgespürt, um dann nach Außen gezeigt zu werden.

Leitung:

Edith Maria Fuchs, www.edithmaria-fuchs.at; www.abschied-in-wuerde.at
Christiane Huber-Hackspiel, www.huber-hackspiel.at
Johanna Neußl, www.rituale.at
Daniela Schwarzmann-Spalt, www.schrittweise.eu

(Mitglieder der Regionalgruppe Vorarlberg des Netzwerks Rituale Österreich; www.ritualnetz.at)

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Teilnehmer*innen-Beitrag:
15.- Euro (+/- Solidarbeitrag)

Daneben gibt es einen Solidarbeitrag. Sie können zwischen 10.- und 20.- jeden Betrag wählen: Der Mindestbetrag ermöglicht auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme. Dies wird durch die freiwilligen höheren Beträge abgedeckt.

Wunschbetrag bitte einzahlen auf folgendes Konto:
Frauenmuseum Hittisau
Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald
AT44 3743 5000 0004 0113
RVVGAT2B435
oder über Paypal: kontakt@frauenmuseum.at
Verwendungszweck: Lichtmess-Ritual (bitte angeben!)

Anmeldung:                        
kontakt@frauenmuseum.at

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen den Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldeschluss: Donnerstag, 28. Januar 2021

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Oktober 2020

„Kraftvoll gebären. Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Frauen“
Referentin: Birgitt Felder (A)

  • Sa, 17. Oktober: 10-17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Tag für Dich als werdende Mutter und dein ungeborenes Baby!
Spüre die Veränderungen der Schwangerschaft und erkenne deren Botschaften. Mache dir die Bedürfnisse bewusst, um so ganz gezielt Vorbereitungen für die Geburt und die neue Zeit als Familie treffen zu können. Verbinde dich mit der Ur-Kraft der Weiblichkeit, um gestärkt das Neue zu wagen.

Anmeldung und Infos: birgitt@erdenleben.at, +43 664 1369391

Bitte mitbringen:
– Ein persönliches Symbol, das dir in der Schwangerschaft und bei der Geburt Kraft schenkt
– Matte und bei Bedarf persönliche Decke und Kissen, Socken oder Hausschuhe
– Dem Wetter entsprechende Kleidung für die Zeit beim „Raum für Geburt und Sinne“
– Etwas kleines für die Jause
– Getränke und Obst stehen bereit

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Raum für Geburt und Sinne © Anka Dür

Birgitt Felder: Referentin, Wegbegleiterin bei Ritualen und Workshops zu verschiedenen Lebensthemen, Mutter von 4 wundervollen Töchtern, Hebamme seit 1989, selbständig, langjährige Hausbegurtsbegleitung, seit 2002 Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie, Schüsslersalze, Massagen, Integration von altem Wissen.

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© Reinold Amann

„Es war ein Kind der Hoffnung. Heilsame Rituale rundum Sternenkinder“
Vortrag zum Thema früher Kindsverlust von Uli Michel (D)

  • Do, 15. Oktober: 19.30-21 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

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Wie gehe ich mit dem Verlust meines Kindes während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt um? Wie können Elternpaare ihre Trauer bewältigen und den Abschied in ihr Leben integrieren? Welche Rituale sind heilsam und kräftigend? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie reagiert das Umfeld angemessen? Diese und andere Fragen greift Heb- und Sterbeamme Uli Michel auf und macht die Bedeutung der Trauerarbeit auch bei sehr frühen Kindsverlusten sichtbar.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


„Es war ein Kind der Hoffnung. Begleitung von verwaisten Eltern und Rituale für Sternenkinder“

Interdisziplinäre Fortbildung für Fachpersonen mit Uli Michel und Andreas Schmidt

  • Do, 15. und Fr, 16. Oktober: Jeweils 9-17 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast

Menschen zu begleiten, die mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch oder einer stillen Geburt konfrontiert sind, ist eine große Herausforderung. Es benötigt die eigene Auseinanderset­zung mit den Themen Tod und Sterben von Babys „rundum die Geburt“, um Akutsituationen im Krankenhaus oder eine Begleitung während der Trauerzeit gut leisten zu können.

In der interdisziplinären Fortbildung werden Methoden für eine gefühlvolle und heilsame Unterstützung vermittelt. Sie richtet sich an Ritualleiter*innen, Seelsorger*innen, Hospizmitarbeiter*in­nen, Hebammen, Ärzt*innen, Psycho­therapeut*innen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter*innen und Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Thematik konfrontiert sind.

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Uli Michel ist Hebamme, Sterbeamme, Trauma-­Fachberaterin und Trauerbegleiterin (www.uli­michel.de).

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Andreas Schmidt ist Gestalttherapeut, Sozialarbeiter, Religionspädagoge und Hospizkoordinator.

Eine Veranstaltung des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast und der IG Geburtskultur a-z in Kooperation mit Hospiz Vorarlberg, Krankenhauseelsorge Vorarlberg und Abschied in Würde im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau und anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“.

Kursgebühr: 180 Euro (max. 35 Teilnehmen­de)
Vollpension: 97.40 Euro
Für Teilnehmende der Fortbildung ist der Vortrag am 15. Oktober inkludiert.

Die Fortbildung ist ausgebucht!
Anmeldung: willkommen@arbogast.at und +43 5523 62501828


Rendezvous mit deinem Beckenboden

  • Sa, 10. Oktober: Workshop für Frauen*, 10-14 Uhr, Feldeggstasse 2, Wolfurt

Der weibliche Beckenboden als als Zentrum für Kraft, Gesundheit, Kreativität, Lust und Wohlbefinden!

Leitung: Christine Gruber, Carolina Fink
Anmeldung & mehr Informationen: www.christinegruber.com


Let’s talk about…
Frauengesundheit zwischen selbstbestimmter Sexualität, der „perfekten“ Schwangerschaft und Wunschkind. 

4. Vorarlberger Frauengesundheitstag

  • Di, 6. Oktober: 13.30 – 18 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Frauengesundheitstag2020

Eine Veranstaltung des Bereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung und femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg, verankert im Rahmenprogramm zur Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“.

LIVE STREAM: Die Veranstaltung fand aufgrund von Covid-19 als Hybridveranstaltung statt: Bei den Vorträgen wurden 50 Personen im Saal zugelassen, sie wurden parallel live gestreamt unter www.femail.at. Bei den Workshops war die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Inhalt
Selbstbestimmung über den eigenen Körper – diese, eine zentrale Forderung der Frauengesundheitsbewegung spiegelt sich in den Themen des diesjährigen Frauengesundheitstages wider. Das In-Fragestellen der vorwiegenden männlichen ärztlichen Autorität, die Forderung nach Aufklärung und Wissen sowie die Anerkennung als Expertinnen für den eigenen Körper sind wichtige Errungenschaften für die Gesundheit von Frauen.

Die zunehmenden medizinischen Technologien ermöglichen Frauen einerseits eine bessere medizinische Versorgung über Schwangerschaft und Geburt und können den Weg zu einem Wunschkind ebnen. Andererseits sind damit oft erhebliche psychische Belastungen verbunden sowie eine stärkere Medikalisierung des weiblichen Körpers. Dieses Spannungsfeld wird durch die verschiedenen Vorträge und Workshops beleuchtet.

Der 4. Frauengesundheitstag widmet sich dem Wirkungsziel 13 des österreichischen Aktionsplans Frauengesundheit „Reproduktive Gesundheit fördern“.

  • Workshop 1: Wann kommt die Pille für den Mann? Verhütung als partnerschaftliche Aufgabe. Bianca Burger, MA MA (Historikerin, Genderexpertin, Sexualpädagogin)
  • Workshop 2: Schwangerenberatung im Kontext von Pränataldiagnostik. Erfahrungen aus der Praxis. Mag.a Elisabeth Walser-Mittendorfer, (Klinische/Gesundheitspsychologin; Integrative Gestaltpsychotherapeutin), DSA Marion Birnbaumer (Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin)

September 2020

Machbarkeit und Mutterglück. Zur medialen Darstellung von Geburt.“
Vortrag von Dr.in Dorothea Rüb

Themenschwerpunkt: Geburt und Medien

  • Do, 24. September: 18 Uhr Spielboden Dornbirn, Kinosaal

Kooperation zwischen Spielboden Dornbirn, Frauenmuseum Hittisau, IG Geburtskultur a-z anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 Jahre Frauenmuseum“.

Medien sind ein elementarer Bestandteil unsere Alltagskultur, sie prägen unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich mit. Auch rund um Schwangerschaft und Geburt spielen sie eine zentrale Rolle. Das Internet hat sich als Plattform für Information, Kommunikation und Vernetzung durchgesetzt. YouTube wurde zu einem neuen Raum der Geburtsrepräsentation. In Filmen und TV-Serien ist Geburt ein beliebtes Motiv. Und auch in Printmedien wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

Realitätsnahe Darstellungen einer normalen Geburt sind in den Medien allerdings kaum zu finden. Geburten im Film sind durch Geschwindigkeit, Dramatik und Fragmentierung charakterisiert. Eine Konstante bildet das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das medizinische Modell. Wie und in welchen Zusammenhängen sich diese Stereotypisierungen gestalten, zeigt die Kommunikationswissenschaftlerin und Hebamme Dorothea Rüb eindrucksvoll auf.

Im Anschluss wird der französische Dokumentarfilm „Der erste Schrei“ von Gilles de Maistre aus dem Jahr 2007 gezeigt.

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Foto: privat

Dr.in Dorothea Rüb ist Hebamme, Atempädagogin, Kommunikationswissenschaftlerin, Redakteurin der Österreichischen Hebammenzeitung und leitete bis Ende 2016 den Studiengang Hebammen an der FH Kärnten. Sie lebt in Klagenfurt.

  • 20 Uhr: „Der erste Schrei
    Dokumentarfilm von Gilles de Maistre
    (F, 2007, 94 min, FSK 6)

Alle Menschen auf der ganzen Welt eint ein faszinierendes Erlebnis – ihre Geburt. In seinem preisgekrönten Dokumentarfilm widmet sich Gilles de Maistre diesem ergreifenden Wunder des Lebens. Sensibel porträtiert er schwangere Frauen unterschiedlicher Länder und Kulturen und zeigt auf, das Schwangerschaft und Geburt immer auch kulturell geprägt sind. In beeindruckenden Bildern wird der immer wieder überwältigende Moment der Geburt eingefangen – sei es auf einer modernen Entbindungsstation, im privaten Wohnzimmer, im Delphinbecken, einer Wellblechhütte oder in der nächtlichen Kälte der Wüste …

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Filmstill „Der erste Schrei“

Tickets unter: www.spielboden.at
Eintrittspreise: Vortrag oder Film je 10.- / erm. 8.- / Kombiticket: Vortrag & Film: 12.-
Weitere Infos: www.spielboden.at


Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt: Das Entbindungsheim Lustenau
Vortrag von Dr.in Nikola Langreiter (A)

  • Do, 17. September: 19 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Im Anschluss: Gespräch mit Zeitzeug*innen.
Anmeldung unter: kontakt@frauenmuseum.at

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung werden einzelne Themen zur Vorarlberger Kulturgeschichte der Geburt aufgegriffen. Die Vorträge werden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen realisiert und finden an unterschiedlichen Orten statt. Sie hängen inhaltlich nicht zusammen und können einzeln besucht werden.

Den Auftakt der Reihe macht ein Abend über die wechselvolle Geschichte des Lustenauer Entbindungsheimes im Frauenmuseum Hittisau:

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© Lustenau Archiv

In Vorarlberg verfügte im 20.Jahrhundert beinahe jede größere Gemeinde über ein Entbindungsheim. Von 1973 an wurden die Geburtsstationen im Zuge der zunehmenden Medikalisierung der Geburt nach und nach geschlossen. Argumentiert wurde das vor allem mit den „hohen Kosten“ sowie mit der „sichereren Geburt“ in den regionalen Krankenhäusern. Als letztes Entbindungsheim im Ländle wurde 2001 jenes in Lustenau geschlossen – nach jahrzehntelanger Diskussion zwischen Gemeinde, Land und Bevölkerung. Die Kulturwissenschaftlerin Nikola Langreiter gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.

Im Anschluss an ihren Vortrag erzählen Zeitzeuginnen von ihren Erlebnissen rund um das Lustenauer Entbindungsheim. Fachfrauen, die dort gearbeitet haben und Frauen, die dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben.

Zu Gast sind:
Christa Rose: Leiterin Entbindungsheim 1964-1972
Daniela Mitterlberger-Erath: Leitende Hebamme zwischen 1983 und 1988
Karin Rafolt: Mutter, hat ihre 4 Kinder in Lustenau zur Welt gebracht

Moderation:
Brigitta Soraperra (IG Geburtskultur a-z)

Mag.a. Dr.in Nikola Langreiter, arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin. 2005-2010 Redakteurin von „L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ in Wien; 2010-2013 Vertragsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie betreibt seit 2014 in Lustenau das Textbüro Wortstellerei, www.wortstellerei.at. Forschungsschwerpunkte: DIY, Tourismus im Alpenraum, Biografie- sowie Frauen- und Geschlechterforschung.

Anmeldung: kontakt@frauenmuseum.at


„Nähren und Gebären“

Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit Ulli Marberger von der Elfenlküche Dornbirn

  • Sa, 19. September: Elfenküche in Dornbirn, 10 – 15 Uhr

Infos und Anmeldung: ulli@elfenkueche.at, +43 650 3510618, www.elfenkueche.at
Teilnehmer*innen: 8-10
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript

Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“ des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,  junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.

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Ulli Marberger vor ihrer Elfenküche

Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert, welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen, das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird und weshalb“, sagt Ulli Marberger.

In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige, Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz, Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica, das in der Elfenküche erhältlich ist. www.diefettehenne.at


„Freundschaften beginnen immer mit einer Begegnung…“

Frauencafé im Frauenmuseum

  • Freitag, 11. September: 9 – 11 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Das erste Frauencafé nach der Covid-Pause wurde erstmals einem Thema gewidmet. Angesichts der aktuellen Ausstellung wurden unter den Teilnehmerinnen ihre ganz persönlichen Geburtsgeschichten ausgetauscht. Die Frauen erzählten von ihren Geburtserfahrungen im Iran, Irak, Syrien, Polen, Argentinien und in Vorarlberg.

Das Begegnungscafé war damit auch Teil der internationalen Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – einem offenen Mitmachprojekt. Nach dem Motto „zuhören – sich austauschen – voneinander lernen“ werden Geburtsgeschichten ausgetauscht, Erfahrungswissen weitergegeben und Frauen und Familien gestärkt.

Infos: www.erzaehlcafe.net

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„Geboren sind wir alle“

Reiseziel Museum – Familienwochenende

  • Samstag, 5. & Sonntag, 6. September: 10 – 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Wo und wie kommen Babys auf die Welt? Was versteckt sich in Mama‘s dickem Bauch? Wer trägt ein ganzes Leben die eigene Nabelschnur bei sich? Und was hat eine Kröte mit Geburt zu tun? Die spannenden Antworten warten auf dich. Danach kannst du einen Willkommensgruß an dich selbst gestalten.

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Das Familienwochenende im Frauenmuseum Hittisau.

Führungen: Zur vollen Stunde von 10:00 bis 16:00 Uhr
Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus 35, 40 und 41, Umstieg Egg/Müselbach
Infos zum Reiseziel-Wochenende finden sich unter: www.reiseziel-museum.com


„Empowerment Natur“

Eine Exkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau anlässlich „DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM HITTISAU“:

  • Dienstag, 1. September: 20-22.30 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

Ein Nachtabenteuer für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren
Exkursion mit Sarah Kerle

Nachts im Freien unterwegs zu sein erfordert ein wenig Mut, bietet aber ungeahnte Möglichkeiten sich selbst und die Natur einmal ganz anders wahrzunehmen und zu erfahren. Unser im Alltag vorherrschender Sinn, der Sehsinn, muss sich nun „hinten anstellen“, Hören, Riechen und Fühlen werden dafür umso intensiver.  Wir lauschen alten Geschichten, erfahren spannende Strategien nachtaktiver Tiere und erleben unser persönliches, kleines Nachtabenteuer.

Teilnahme kostenlos – Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Treffpunkt: Frauenmuseum Hittisau

Anmeldung unter naturschau@inatura.at oder T +43 676 83306 4770

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Sarah Kerle (Foto: inatura)

August 2020

Women* only: Es lebe die Einzigartigkeit!
Vulva-Workshop im Frauenmuseum Hittisau

  • Sa, 15.8.: 10-14 und  16-20 Uhr
  • So, 16.8.: 10-14 und 15-19 Uhr

Eine Veranstaltung der IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau anlässlich 20 Jahre Frauenmuseum.

© Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Jeder Mensch hat eine einzigartige Nase, einzigartige Hände, einzigartige Augen. Und jede Frau* hat eine einzigartige Vulva. Das weibliche Geschlecht gilt aber nach wie vor als Problemzone: Einerseits gesellschaftlich tabuisiert, anderseits ästhetischen Idealvorstellungen unterworfen. Dieser Sichtweise wollen wir mit unserem Vulva- Workshop im Rahmen der Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau kraftvoll entgegensteuern.

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 400 Frauen* an der Aktion teilgenommen. Alle Menschen mit Vulva sind eingeladen, gemeinsam „blank zu ziehen“ und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Körperbildern, Geschlechtergleichheit und Ungerechtigkeit auszutauschen. Jede kann ihren persönlichen Abdruck mit nachhause nehmen, ein zweiter geht in die Sammlung der Künstlerin und wird für Ausstellungszwecke verwendet.

Ablauf:
Beim insgesamt vierstündigen Workshop werden im einzigartigen „Raum für Geburt und Sinne“ neben dem Frauenmuseum im Eins-zu-eins Setting mit der Künstlerin die Abdrücke hergestellt. Während sie trocknen, steht eine Filmvorführung der TV-Dokumentation „100 Vaginas“ von Jenny Ash auf dem Programm. Auch die aktuelle Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ steht den Teilnehmenden offen.

Jeweils max. 8 Teilnehmende, Unkostenbeitrag € 50 bis 80.-
Anmeldung und Auskünfte unter info@geburtskultur.com, Tel. 0664 1644845

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, www.frauenmuseum.at

Gloria (c) Flora Löffelmann
© Flora Löffelmann

Gloria Dimmel wurde 1993 in Wien geboren. Sie hat Skandinavistik und Slawistik studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Gloria Dimmel bezeichnet sich mit Augenzwinkern als „pussy collector“. Seit 2017 produziert und sammelt sie Gipsrepliken von Vulven.


„Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben“

  • Mo, 3. August: Biosphärenpark, 14 bis 23 Uhr. Altes Frauenkräuterheilwissen ins Licht gehoben: Kräuterexkursionstag mit Susanne Türtscher im Biosphärenpark Großes Walsertal. www.inatura.at

Eine Geburtstagsexkursion der inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn anlässlich
„DA SCHAUEN SIE. 20 JAHRE FRAUENMUSEUM“

 Zu Zeiten unserer Ururgroßmütter waren die Frauen mit ihren Anliegen – Geburt, Empfängnis, Schwangerschaft und Verhütung auf das verborgene Wissen der Hebammen – der sogenannten weisen Frauen und die Unterstützung der Kräuter angewiesen. Diese Weisheit war verbunden mit den Zugängen und den Zusammenhängen von der Sternenweisheit und der Philosophie alter Meister. Sie war getragen von den Wurzeln schamanischer Zugänge und gründete in der damaligen Volksfrömmigkeit.

Der Mond galt als wichtige Begleiterin, durch ihre Rhythmen und Zyklen, im Verständnis des Weiblichen und des Mütterlichen und regelte das Leben der Frauen. Die Kräuter schenkten Mut und Vertrauen. Sie waren den Frauen große Schutz- und Segensbegleiter in Stunden in denen es um Leben und Tod ging.

Diesen alten Zugängen möchten wir uns an diesem Frauentag öffnen, vieles über die heimischen Frauenheilkräuter erfahren, einen Frauenkräuter-Buschen binden und unser Frau-Sein in einem Ritual feiern.

An diesem Tag dürfen wir einen der 13 Vollmonde in diesem Jahr feiern. Ein wunderschöner Anlass ein Frauenfeuer zu entzünden, um all das Durchgetragene der Frauen zu würdigen.

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Susanne Türtscher, Kräuterexpertin (Foto: © Magdalena Türtscher)

Juli 2020

  • Sa, 11. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 1“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn
  • Sa, 18. Juli 2020: Dornbirn, Elfenküche: „Die fette Henne kocht, 2“ – Kochkurse fürs Wochenbett mit Ulli Marberger in der Elfenküche Dornbirn

In verschiedenen Ländern gibt es einen schönen Brauch: Frischgebackene Eltern und ihre Babys werden von Familienangehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen in der Wochenbettzeit mit gutem, nahrhaftem Essen versorgt. In Deutschland nennt sich der Brauch „Die fette Henne“. Dabei wird diskret ein Korb vor die Tür gestellt und eine Nachricht hinterlassen: „Die fette Henne war da!“ Ein richtiger Besuch muss warten bis Wöchnerin und Neugeborenes so weit sind.

Wir wollen diese schöne Art, ein Kind willkommen zu heißen, in Vorarlberg populär machen und bieten gemeinsam mit Ulli Marberger von der Elfenküche in Dornbirn passende Kochkurse an. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die fette Henne kocht“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica sowie von Ulli Marberger.

Kochkurse für Frauen und Schwangere ergänzen das Angebot, denn Nahrung stärkt und unterstützt in dieser besonderen Lebenszeit.

www.elfenkueche.at

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© Joerg Goldhalm, diefettehenne.at

Januar 2019

  • 16. Januar 2019: Vortrag Thomas Harms (D): „Keine Angst vor Babytränen“

Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms aus Bremen spricht in der Kulturbühne AMBACH über sein erfolgreiches therapeutisches Konzept der „Emotionellen Ersten Hilfe“ (EEH) bei Krisen nach der Geburt und präsentiert sein neuestes Buch „Keine Angst vor Babytränen – Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten“.

Informationen zur Veranstaltung


3. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2018)

Der vorerst dritte und letzte Teil der landesweiten Verantstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z! Die IG „Geburtskultur a-z“ lädt in Kooperation mit verschiedenen Partner*innenn namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre.

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2018:

Der dritte und vorerst letzte Teil der Veranstaltungsreihe der IG Geburtskultur a-z wurde erfolgreich zu Ende geführt. Wir danken allen Vortragenden und Besucher*innen für ihr Interesse und Engagement!
Im Rahmen unserer Vorträge und anschliessenden Publikumsdiskussionen haben wir festgestellt, dass es in Vorarlberg grossen Gesprächsbedarf gibt. Darum haben wir im Jahr 2018 den Fokus vermehrt auf einen unterschwelligen Zugang gelegt und den Austausch mit den Frauen, Vätern, Familien und Jugendlichen gesucht.
Wir haben das von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Med. Stefanie Schmid-Altringer in Deutschland etablierte Format „Die Erzähcafé-Aktion“ nach Österreich und Vorarlberg gebracht und insgesamt 5x in Hittisau, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz erfolgreich umgesetzt.

Kooperationspartner*innen der Erzählcafé-Aktion Vorarlberg:
Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmitter, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li  und natürlich die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ – ein offenes Mitmachprojekt.

Die Veranstaltungen der IG Geburtskultur a-z werden ausserdem ermöglicht durch:
Frauenreferat Land Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung. Ein herzliches Dankeschön!

veranstaltungsreihe herbst 18

Links zu den Verantaltungen


Mai 2018

Psssst… Am 5. Mai 2018 ist Internationaler Tag der Hebamme
darum veranstalten wir spontan ein Mini-Erzählcafé im Stadtmuseum Dornbirn, bei dem die Hebammen und ihre Erfahrungen im Zentrum stehen! Dazu wird als Zeitzeugin die Hebamme Andrea Schwarz aus Höchst erzählen, wie sie ihre Einsätze für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afghanistan und Kenia, im Südsudan und im Libanon erlebt hat. Wir freuen uns, wenn sich daraus Gespräche über die zentrale Bedeutung der Arbeit der Hebammen ergeben.
Der Eintritt ist frei, wir bitten aber aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten dringend um Anmeldung!

Im Vorfeld der Veranstaltung kann die aktuelle Ausstellung „Heimarbeit – Wirtschaftswunder am Küchentisch“ im Stadtmuseum besichtigt werden. (Öffnungszeiten: 10-17h) www.stadtmuseum.dornbirn.at/aktuell

Die Idee für die Veranstaltung liefert unsere Kooperationspartnerin Die Erzählcafé-Aktion aus Deutschland! Mini-Erzählcafés können überall und spontan von jeder*m veranstaltet werden. Für weitere Infos: www.kaenguru-online.de/themen/neues-aus-der-region/geburt-startet-euer-mini-erzaehlcafe-am-5-mai.html

Es wird spannend – sei dabei!

© Angela Lamprecht Fotografie

Die Erzählcafé-Aktion 2018: „Der Start ins Leben“. Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen.

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© Aktionsbanner Erzählcafé-Aktion 2018


Geburtskultur gestalten!

Ein guter Start ins Leben ist wichtig. Um positiv und gestärkt dieses existentielle Lebensereignis erfahren zu können, wird seit ein paar Jahren in Deutschland die Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“ durchgeführt. An den Cafétischen stehen geburtserfahrene Frauen und Männer zum Austausch zur Verfügung. Sie berichten live über ihre persönlichen Erlebnisse mit Schwangerschaft und Geburt. Es sind Geburtsberichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen und vor allem Mut machen. Am Ende wird zusammengetragen, was sich die Cafégäste an den Tischen zukünftig wünschen.

Die Initiative IG Geburtskultur a-z bringt das erfolgreiche Format (der Erzählcafé-Aktion) in Kooperation mit verschiedenen Partner_innen nach Vorarlberg. Es richtet sich an alle, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder ihre eigenen Erfahrungen für andere Eltern nutzbar machen wollen.

Wir danken Dr. Stefanie Schmid-Altringer und Hebammen für Deutschland e.V. für die Idee und die Unterstützung!

Eindrücke vom Samstag, 17. März 2018 im Frauenmuseum Hittisau und Samstag, 02. Juni 2018 in der Remise in Bludenz > Einblick

Weitere Termine:

  • Welcome-Erzählcafé, Samstag, 15. September, 14.30-17.30 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch
    In Kooperation mit Verein Saumarkt und Caritas Vorarlberg.
  • Junior-Erzählcafé, Freitag, 7. Dezember 2018, 9-12 Uhr, ProKonTra, Hohenems
    In Kooperation mit Aha Jugendinfo und Kulturverein Transmitter.

Die Erzählcafés finden in Kooperation mit Frauenmuseum Hittisau, allerArt Bludenz, Theater am Saumarkt, Caritas Vorarlberg, Aha Jugendinfo, Kulturverein Transmittier, Hebammengremium Vorarlberg, Netzwerk Familie, schwanger.li und der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“ (www.erzaehlcafe.net) – ein offenes Mitmachprojekt – statt.

Ermöglicht durch: Frauenreferat Vorarlberg, Impulse Privatstiftung, Richi Stiftung, Sophie von Liechtenstein Stiftung.

Nähere Informationen zur Aktion:
Flyer zum Download
Oder unter: www.erzaehlcafe.net und www.facebook.com/Erzaehlcafeaktion

Erzaehlcafe-Aktion
© Erzählcafé-Aktion

Jänner 2018

  • 29. Jänner 2018: Gesellschaftspolitischer Stammtisch „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“

Neu: Die Bilder unserer letzten Veranstaltung sind da!

> Hier geht’s zum online-stream der Veranstaltung in unserer Mediathek.

Am Montag, 29.01.2018, 20 Uhr fand im Kolpinghaus in Dornbirn der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema „Wie das Leben beginnt, geht uns alle an“ statt!

Zu Gast waren: Geburtsmedizinerin, Gynäkologin und Philosophin – Prim.a Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Chefärztin der Geburtshilfe des Kantonsspital Aarau – Dr.in Monya Todesco Bernasconi, Leiter Geburtshilfe LKH Feldkirch – Prim. Dr. Burghard Abendstein und Landesrat für Kultur und Gesundheit – Dr. Christian Bernhard.

Flyer Wie das Leben beginnt 1

Beschreibung: Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Dabei spielt eine ganzheitlich orientierte Geburtshilfe eine zentrale Rolle.

Es sei der Blick dafür verloren gegangen, was „Natalität“ (Geburtlichkeit) bedeutet, formuliert Prim.a DDr.in Barbara Maier, denn Schwangerschaft und Geburt sind der Ursprung unseres Seins und bleiben für unser gesamtes Leben bestimmend. Die Bedingungen, die diese frühe Lebensphase begleiten, prägen unsere physische und psychische Gesundheit und unsere Beziehungsfähigkeit grundlegend.

Der Geburtshilfe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, begleitet sie doch den hochsensiblen Übergang von der vorgeburtlichen Dimension in die nachgeburtliche. Das Gebot der Stunde ist, Gesellschaft und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren und die Geburtshilfe zu entökonomisieren, damit die in der Geburtshilfe tätigen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre enorm anspruchsvolle Arbeit haben.

© Mark Mosman

2. Teil Veranstaltungsreihe (Herbst 2017)

Die im Frühjahr gestartete, landesweite Veranstaltungsreihe wird nun fortgesetzt! In diesem Rahmen lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein und bietet Gesprächsplattformen in einem öffentlichen und kulturellen Kontext zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre. 

Fazit Veranstaltungsreihe Herbst 2017:

Wir blicken erneut auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurück, zu der wir zahlreiche BesucherInnen begrüßen durften. Sowohl das Erzählcafé im vorarlberg museum in Bregenz, als auch der Frauensalon St. Arbogast und der Vortrag von Prof. Dr. Sven Hildebrandt in der inatura in Dornbirn waren voll besetzt!

Links zu den Veranstaltungen

Flyer digital Herbst17


Auftakt & 1. Teil Veranstaltungsreihe (Mai-Juni 2017)

Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltungsreihe, die im Herbst fortgesetzt wird, lädt die IG „Geburtskultur a-z“ in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen namhafte Referent*innen nach Vorarlberg ein um über die aktuellsten Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre in einem öffentlichen, kulturellen Kontext zu sprechen.

Fazit Veranstaltungsreihe Mai-Juni 2017:

Das große Interesse an unserer ersten Veranstaltungsreihe (Aufstuhlen bei der Aufktaktveranstaltung mit Ingeborg Stadelmann im vorarlberg museum und ausverkaufte Kinosäle im Kino Rio in Felkdirch) bestätigt uns in der Annahme, dass die Nachfrage nach qualitativen Informationsveranstaltungen, nach Kommunikation und Austausch über das Thema Mutterschaft und Geburt – sowohl seitens der (werdenden) Mütter und Väter als auch seitens der Fachpersonen – in Vorarlberg gegeben ist und gibt uns das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein! Ermutigung!

Links zu den Veranstaltungen